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Reiseführer Las Vegas – Strip, Downtown, Shows und Wüstenlandschaften entdecken - 2026

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Las Vegas gehört zu den ungewöhnlichsten Reisezielen der Vereinigten Staaten. Mitten in der trockenen Landschaft Nevadas entstand eine Unterhaltungsmetropole, die für leuchtende Hotelanlagen, Casinos, Shows, Themenwelten und ein nahezu rund um die Uhr verfügbares Freizeitangebot bekannt ist. Gleichzeitig bietet die Umgebung beeindruckende Naturziele wie den Red Rock Canyon, das Valley of Fire, den Hoover Dam und den Lake Mead.

Viele Besucher verbinden Las Vegas zunächst mit Glücksspiel, Hochzeiten und Nachtleben. Die Stadt hat sich jedoch längst zu einem vielseitigen Reiseziel entwickelt. Internationale Konzerte, aufwendig produzierte Bühnenshows, Museen, Sportveranstaltungen, Restaurants und außergewöhnliche Architektur erweitern das klassische Angebot. Selbst Reisende, die kein Interesse an Casinos haben, können mehrere abwechslungsreiche Tage verbringen.

Ein Reiseführer für Las Vegas hilft vor allem dabei, Entfernungen und Nebenkosten realistisch einzuschätzen. Die großen Hotels liegen am Las Vegas Boulevard scheinbar dicht nebeneinander, ihre Dimensionen sorgen jedoch für lange Wege. Von einem Hoteleingang bis zum nächsten können Rolltreppen, Fußgängerbrücken, Einkaufsbereiche und weitläufige Casinohallen dazwischenliegen.

Auch die klimatischen Bedingungen verdienen Aufmerksamkeit. Im Sommer kann die Wüstenhitze selbst kurze Wege anstrengend machen. Naturausflüge müssen dann früh am Morgen geplant oder auf eine kühlere Jahreszeit verschoben werden. Wer Strip, Downtown und Wüstenlandschaften miteinander verbindet, entdeckt Las Vegas als vielseitiges Reiseziel zwischen künstlich geschaffener Unterhaltungswelt und ursprünglicher Natur.

Las Vegas im Überblick

Las Vegas liegt im Süden Nevadas in einer von Bergen und Wüste umgebenen Ebene. Der internationale Flughafen befindet sich nur wenige Kilometer vom südlichen Strip entfernt. Dadurch beginnt die charakteristische Stadtkulisse oft bereits kurz nach der Landung.

Das touristische Zentrum erstreckt sich entlang des Las Vegas Boulevard. Dieser Bereich wird allgemein als Strip bezeichnet und wird von großen Hotels, Casinos, Einkaufszentren und Veranstaltungsorten geprägt. Nördlich davon liegt Downtown Las Vegas mit der Fremont Street und mehreren historischen Casinos.

Die offizielle Tourismusorganisation gliedert das Angebot der Stadt unter anderem in Hotels, Shows, Restaurants, Casinos, Familienaktivitäten, Hochzeiten und Ausflugsziele. Dadurch eignet sich Las Vegas sowohl für einen kurzen Zwischenstopp als auch für einen Aufenthalt von fünf bis sieben Tagen.

Der Las Vegas Strip

Der Strip bildet für die meisten Besucher den Mittelpunkt der Reise. Entlang des Boulevards stehen große Resortanlagen, deren Gestaltung häufig von Städten, Ländern oder historischen Epochen inspiriert wurde.

Das Paris Las Vegas wird von einer verkleinerten Nachbildung des Eiffelturms geprägt. Das Venetian greift Motive aus Venedig auf, darunter Kanäle, Brücken und italienisch inspirierte Fassaden. Das New York-New York verbindet stilisierte Hochhäuser, Freiheitsstatue und Achterbahn zu einer spielerischen Interpretation Manhattans.

Weiter südlich erinnern die Pyramide des Luxor und das mittelalterlich gestaltete Excalibur an die Phase, in der besonders auffällige Themenhotels entstanden. Neuere Anlagen setzen dagegen stärker auf moderne Architektur, hochwertige Gastronomie, Konzertarenen und exklusive Erlebnisbereiche.

Der Strip lässt sich grundsätzlich zu Fuß erkunden. Für eine vollständige Strecke sollte jedoch ein ganzer Tag eingeplant werden. Die Hitze, lange Ampelphasen und Umwege über Fußgängerbrücken verlangsamen das Vorankommen. Sinnvoller ist es häufig, einzelne Abschnitte an unterschiedlichen Tagen zu besuchen.

Die Bellagio-Fontänen

Die Fontänen vor dem Bellagio gehören zu den bekanntesten kostenlosen Attraktionen der Stadt. Wasserstrahlen bewegen sich zu wechselnder Musik und werden am Abend beleuchtet. Die Hotelfassade und der gegenüberliegende Eiffelturm bilden dabei eine besonders markante Kulisse.

Die Vorführungen finden mehrmals täglich statt, wobei sich die Abstände am Abend verkürzen. Wetter oder technische Gründe können zu Änderungen führen. Der aktuelle Zeitplan sollte deshalb direkt vor dem Besuch geprüft werden.

Beliebte Aussichtspunkte befinden sich an der Promenade vor dem Bellagio und auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Wer Menschenmengen vermeiden möchte, kann eine frühere Vorstellung wählen. Nach Einbruch der Dunkelheit wirken Beleuchtung und Musik jedoch besonders eindrucksvoll.

Im Bellagio selbst befinden sich außerdem eine saisonal gestaltete Gartenanlage und verschiedene Kunstangebote. Die Themen der Dekoration wechseln regelmäßig, sodass sich auch bei wiederholten Reisen neue Eindrücke ergeben können.

Sphere und moderne Unterhaltung

Sphere hat die moderne Silhouette von Las Vegas deutlich verändert. Die nahezu kugelförmige Veranstaltungsstätte liegt östlich des Strip und besitzt eine großflächige Außenhülle, die mit wechselnden Bildern und Animationen bespielt wird.

Im Inneren finden Konzerte, audiovisuelle Produktionen und immersive Veranstaltungen statt. Das Programm verändert sich regelmäßig und umfasst sowohl speziell produzierte Erlebnisse als auch Auftritte internationaler Künstler. Die Betreibergesellschaft beschreibt Sphere als Veranstaltungsort für eigene immersive Produktionen, Konzertreihen und besondere Markenveranstaltungen.

Auch ohne Veranstaltung ist das Gebäude von mehreren Stellen des Strip sichtbar. Wer eine Vorstellung besuchen möchte, sollte Sitzplatz, Sichtwinkel und Inhalt der jeweiligen Produktion vergleichen. Das Erlebnis unterscheidet sich deutlich von einem gewöhnlichen Kino oder einer klassischen Konzertarena.

Shows und Konzerte

Las Vegas ist für ein umfangreiches Showprogramm bekannt. Akrobatik, Magie, Comedy, Musik, Tanz und aufwendig produzierte Bühnenshows werden in zahlreichen Hotels und Theatern angeboten.

Einige Produktionen laufen über viele Jahre, während Konzertreihen bekannter Künstler nur an ausgewählten Terminen stattfinden. Das Angebot kann sich daher innerhalb kurzer Zeit verändern. Für stark nachgefragte Vorstellungen ist eine frühzeitige Reservierung sinnvoll.

Bei der Planung sollte der Veranstaltungsort berücksichtigt werden. Selbst wenn das Theater im eigenen Hotel liegt, kann der Weg vom Zimmer durch Aufzüge, Casino und Einkaufsbereiche länger dauern als erwartet. Für einen Veranstaltungsort am anderen Ende des Strip sollte großzügig Zeit eingeplant werden.

Auch kostenlose Unterhaltung ist weit verbreitet. Hoteldekorationen, beleuchtete Fassaden, Straßenkünstler und saisonale Veranstaltungen ermöglichen einen abwechslungsreichen Abend ohne festes Showticket. Die offizielle Tourismusplattform veröffentlicht laufend Informationen zu aktuellen Shows und Veranstaltungen.

Aussichtspunkte über Las Vegas

Las Vegas wirkt aus erhöhter Perspektive besonders eindrucksvoll. Mehrere Hotels besitzen Aussichtsterrassen, Restaurants oder Bars mit Blick auf den Strip.

Das High Roller ist ein großes Riesenrad im Bereich der LINQ Promenade. Die geschlossenen Kabinen ermöglichen während einer langsamen Runde weite Ausblicke über die Hotelanlagen und die umliegende Wüstenlandschaft.

Auch vom Eiffelturm des Paris Las Vegas eröffnet sich ein erhöhter Blick auf den zentralen Strip und die Bellagio-Fontänen. Weitere Möglichkeiten bieten Hotelbars, Aussichtsebenen und einzelne Attraktionen auf den Türmen der Stadt.

Für Fotografien eignet sich die Zeit kurz nach Sonnenuntergang. Dann ist noch ein Rest Tageslicht vorhanden, während die Beleuchtung der Hotels bereits sichtbar wird. Reservierungen und Zugangsbedingungen unterscheiden sich je nach Aussichtspunkt.

Downtown und die Fremont Street

Downtown Las Vegas besitzt eine andere Atmosphäre als der Strip. Die Fremont Street war lange Zeit das Zentrum des Glücksspiels und ist bis heute von historischen Leuchtreklamen und klassischen Casinoanlagen geprägt.

Ein großer Teil der Straße wird von einem überdachten Fußgängerbereich eingenommen. Die Decke dient als Projektionsfläche für audiovisuelle Shows. Hinzu kommen Bühnen, Konzerte, Straßenkünstler und eine Seilrutsche oberhalb der Besucher. Das offizielle Fremont Street Experience veranstaltet regelmäßig kostenlose Auftritte und Lichtshows.

Downtown wirkt kompakter und häufig direkter als der Strip. Mehrere Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Bars sind zu Fuß erreichbar. Am Abend wird es besonders lebhaft.

Unweit der Fremont Street befinden sich das Arts District und weitere Viertel mit Galerien, Antiquitätengeschäften, Brauereien und kleineren Restaurants. Dadurch lässt sich Downtown auch abseits der Casinos erkunden.

Das Neon Museum

Das Neon Museum bewahrt historische Leuchtreklamen früherer Hotels, Motels, Casinos und Geschäfte. Die Hauptausstellung befindet sich in einem offenen Gelände, das als Neon Boneyard bezeichnet wird.

Die Sammlung dokumentiert nicht nur die Gestaltung früherer Werbeschilder, sondern auch die Entwicklung der Stadt. Farben, Schriftarten und Motive erzählen von verschwundenen Hotels, früheren Themenwelten und dem Wandel des Las Vegas Boulevard.

Besonders stimmungsvoll ist ein Besuch am späten Nachmittag oder Abend. Einige Schilder wurden restauriert, andere werden mithilfe von Lichtprojektionen neu inszeniert. Das Besucherzentrum befindet sich im auffälligen früheren Empfangsgebäude des La Concha Motels, einem Beispiel der amerikanischen Mid-Century-Architektur.

Da die Ausstellung überwiegend im Freien liegt, spielen Temperatur und Wetter eine wichtige Rolle. Zeitgebundene Eintrittskarten und Führungen sollten möglichst vorab organisiert werden.

Das Mob Museum

Das Mob Museum in Downtown beschäftigt sich mit der Geschichte der organisierten Kriminalität und ihrer Bekämpfung in den Vereinigten Staaten. Die Ausstellung befindet sich in einem früheren Bundesgerichts- und Postgebäude aus den 1930er-Jahren.

Dokumente, Fotografien, persönliche Gegenstände und interaktive Stationen behandeln bekannte Kriminalfälle, Ermittlungsarbeit und den Einfluss krimineller Organisationen auf Las Vegas. Dabei wird nicht nur die Seite der Gangster, sondern auch die Arbeit von Polizei, Gerichten und Bundesbehörden dargestellt.

Das Museum eignet sich besonders für Reisende, die mehr über die Entwicklung der Stadt erfahren möchten. Für die umfangreiche Ausstellung sollten mehrere Stunden eingeplant werden. Eine vorherige Reservierung wird empfohlen, insbesondere an Wochenenden und in stark besuchten Reisezeiten.

Casinos und verantwortungsvolle Planung

Casinos gehören zum Stadtbild und können in den meisten großen Hotels ohne Eintritt betreten werden. Die Räume unterscheiden sich hinsichtlich Gestaltung, Spielangebot und Atmosphäre.

Auch ohne zu spielen, lassen sich Architektur, Dekoration und das geschäftige Treiben beobachten. Wer Glücksspiel ausprobieren möchte, sollte vorab ein festes Budget bestimmen und dieses nicht überschreiten. Gewinne sind nicht planbar, und ein Casino sollte grundsätzlich als kostenpflichtige Unterhaltung betrachtet werden.

In den Vereinigten Staaten gelten für Glücksspiel und Alkoholkonsum Altersgrenzen. Ein amtlicher Lichtbildausweis sollte daher mitgeführt werden. Kopien oder Fotos des Dokuments werden nicht überall akzeptiert.

Kasinos sind häufig so gestaltet, dass Tageszeit und zurückgelegte Wege schwer einzuschätzen sind. Regelmäßige Pausen, ausreichend Wasser und bewusst eingeplante Mahlzeiten helfen dabei, den Aufenthalt angenehm zu gestalten.

Essen und Restaurants

Las Vegas besitzt eine große gastronomische Auswahl. Neben Buffets und einfachen Imbissen gibt es internationale Restaurants, Food Courts, Steakrestaurants und aufwendig gestaltete Lokale bekannter Köche.

Am Strip liegen viele Restaurants innerhalb der Hotelanlagen. Dort können Reservierungen besonders am Abend sinnvoll sein. Preisgünstigere Alternativen finden sich in Einkaufsbereichen, Downtown und den Wohnvierteln westlich und östlich des Boulevards.

Die Stadt besitzt außerdem eine ausgeprägte asiatische Gastronomieszene. Rund um Chinatown westlich des Strip befinden sich chinesische, japanische, koreanische, vietnamesische und weitere asiatische Restaurants.

Bei der Budgetplanung sollten Steuern, Trinkgeld und mögliche zusätzliche Gebühren berücksichtigt werden. Auch die Entfernungen innerhalb großer Resorts können eine spontane Restaurantsuche erschweren. Eine grobe Auswahl vor dem Abendprogramm spart Zeit.

Red Rock Canyon

Der Red Rock Canyon liegt westlich von Las Vegas und bietet einen eindrucksvollen Kontrast zu den künstlich beleuchteten Hotelanlagen. Rote und helle Sandsteinformationen, trockene Täler und Gebirgsketten prägen das Schutzgebiet.

Eine rund 13 Meilen lange Einbahnstraße führt zu Aussichtspunkten und Ausgangspunkten verschiedener Wanderwege. Das Besucherzentrum informiert über Geologie, Pflanzen, Tiere und geeignete Routen. Die zuständige Bundesbehörde nennt Wandern, Klettern, Landschaftsbeobachtung und Bildungsprogramme als zentrale Aktivitäten.

Je nach Jahreszeit kann für die Panoramastraße eine zeitgebundene Reservierung erforderlich sein. Die aktuellen Regeln sollten vor der Anfahrt kontrolliert werden.

Im Sommer kann es bereits am Vormittag sehr heiß werden. Wanderungen sollten dann nur sehr früh und mit ausreichend Wasser unternommen werden. Zwischen dem Besucherzentrum und vielen Wanderwegen bestehen kaum Möglichkeiten, Getränke oder Verpflegung zu kaufen.

Valley of Fire

Der Valley of Fire State Park liegt nordöstlich von Las Vegas und ist für intensiv rote Sandsteinformationen, Felsbögen, enge Schluchten und prähistorische Felszeichnungen bekannt.

Zu den bekannten Formationen gehören Elephant Rock und verschiedene farbenreiche Felsbereiche entlang der Parkstraßen. Das Besucherzentrum informiert über Geologie, Tierwelt und die Geschichte der Region. Der Park ist grundsätzlich tagsüber zugänglich und schließt außerhalb der Campingbereiche bei Sonnenuntergang.

Ein Besuch ist besonders im Herbst, Winter oder Frühling angenehm. Während extremer Sommerhitze können Wanderwege zeitweise gesperrt werden. Selbst kurze Strecken sind dann körperlich belastend.

Für den Park sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden. Wer mehrere Wanderungen unternehmen möchte, benötigt einen vollständigen Tag und sollte früh starten.

Hoover Dam und Lake Mead

Der Hoover Dam liegt südöstlich von Las Vegas an der Grenze zwischen Nevada und Arizona. Das monumentale Bauwerk staut den Colorado River zum Lake Mead und gehört zu den bekanntesten technischen Sehenswürdigkeiten der Region.

Besucher können über die Dammkrone gehen, Aussichtspunkte besuchen und je nach Verfügbarkeit an Führungen durch Teile der Anlage oder des Kraftwerks teilnehmen. Für das Besucherzentrum gelten Sicherheitskontrollen, und die aktuellen Tourzeiten sollten vor der Anfahrt geprüft werden.

In der Nähe bietet die Mike O’Callaghan–Pat Tillman Memorial Bridge einen weiten Blick auf den Damm und die Schlucht. Der Lake Mead lässt sich mit Aussichtspunkten und Freizeitbereichen kombinieren.

Der Hoover Dam ist mit dem Mietwagen oder im Rahmen einer organisierten Tour erreichbar. Für Dammbesichtigung, Brücke und mehrere Fotostopps sollte mindestens ein halber Tag vorgesehen werden.

Beste Reisezeit für Las Vegas

Frühling und Herbst eignen sich besonders gut für eine Kombination aus Stadtbesichtigungen und Naturausflügen. Die Tage sind häufig warm, ohne die extreme Hitze des Hochsommers zu erreichen. Abends kann es in der Wüste jedoch deutlich abkühlen.

Im Sommer steigen die Temperaturen regelmäßig auf mehr als 38 Grad Celsius. Der Nationale Wetterdienst weist für die Region auf typische Tageshöchstwerte oberhalb von 100 Grad Fahrenheit hin.

Wer im Sommer reist, sollte Außenaktivitäten auf den frühen Morgen oder späten Abend legen. Ein kurzer Weg vom Hotel zu einer Haltestelle kann in der Mittagshitze bereits anstrengend sein. Wasser sollte immer mitgeführt werden.

Der Winter ist für Stadtbesichtigungen häufig angenehm, kann nachts jedoch überraschend kühl werden. In höheren Lagen rund um Las Vegas sind Frost oder Schnee möglich.

Fortbewegung in Las Vegas

Für den zentralen Strip ist ein Mietwagen nicht zwingend notwendig. Taxis, Fahrdienste, Busse und teilweise kostenlose Hotelverbindungen ermöglichen viele Wege.

Der Doppeldeckerbus Deuce fährt entlang des Strip und weiter nach Downtown. Die Linie wird rund um die Uhr betrieben, kann bei dichtem Verkehr jedoch langsam sein.

Für Naturziele wie Red Rock Canyon, Valley of Fire und Hoover Dam ist ein Mietwagen praktisch. Alternativ werden organisierte Tagesausflüge angeboten.

Parkgebühren und Bedingungen unterscheiden sich zwischen den Hotels. Vor der Buchung sollte geprüft werden, ob Parken und weitere Leistungen im Übernachtungspreis enthalten sind. Die Entfernungen vom Parkhaus bis zur Rezeption können in großen Anlagen beträchtlich sein.

Einreise in die Vereinigten Staaten

Deutsche Staatsangehörige können bei Erfüllung aller Bedingungen über das Visa Waiver Program zu touristischen Aufenthalten von bis zu 90 Tagen in die Vereinigten Staaten reisen. Dafür wird grundsätzlich ein gültiger elektronischer Reisepass und eine genehmigte ESTA benötigt.

Bestimmte frühere Reisen, doppelte Staatsangehörigkeiten oder persönliche Umstände können dazu führen, dass statt ESTA ein Visum erforderlich ist. Eine ESTA-Genehmigung garantiert außerdem noch keine Einreise; die endgültige Entscheidung trifft die Grenzbehörde.

Der Antrag sollte ausschließlich über das offizielle System der amerikanischen Behörden gestellt werden. Einreisebedingungen können sich ändern und müssen vor der Abreise erneut geprüft werden. Das Auswärtige Amt veröffentlicht ergänzende Reise- und Sicherheitshinweise für die USA.

Wie viele Tage sollte man einplanen?

Für Strip, Downtown und eine Show sind mindestens drei volle Tage sinnvoll. Dabei bleibt jedoch kaum Zeit für Museen oder Naturausflüge.

Fünf Tage ermöglichen eine ausgewogenere Reise:

  1. Zentraler Strip und Bellagio-Fontänen
  2. Südlicher und nördlicher Strip mit Abendshow
  3. Downtown, Fremont Street und Mob Museum
  4. Red Rock Canyon
  5. Neon Museum, Arts District oder Hoover Dam

Mit sieben Tagen lassen sich zusätzlich das Valley of Fire, mehrere Museen, ein ruhiger Pooltag und weitere Stadtviertel einplanen.

Wer Las Vegas in eine Rundreise durch den Südwesten integriert, kann anschließend Ziele wie den Grand Canyon, Zion National Park, Death Valley oder Los Angeles besuchen. Die Fahrtstrecken und klimatischen Bedingungen sollten dabei nicht unterschätzt werden.

Aktuelle Reiseführer für Las Vegas

Ein passender Las-Vegas-Reiseführer sollte den Strip nicht nur als Liste einzelner Hotels behandeln, sondern realistische Tagesrouten und Ausflüge in die Umgebung enthalten. Besonders hilfreich sind:

  1. Ein detaillierter Plan des Strip und von Downtown
  2. Hinweise zu Shows, Reservierungen und Veranstaltungsorten
  3. Informationen zu Resortgebühren und weiteren Nebenkosten
  4. Beschreibungen des Neon Museum und Mob Museum
  5. Routenvorschläge für drei, fünf oder sieben Tage
  6. Karten für Red Rock Canyon und Valley of Fire
  7. Informationen zum Hoover Dam und Lake Mead
  8. Hinweise zu Bussen, Fahrdiensten und Mietwagen
  9. Empfehlungen für unterschiedliche Restaurantviertel
  10. Praktische Informationen zu Hitze und Wüstenausflügen

Ein kompakter Stadtführer reicht für einen kurzen Aufenthalt am Strip aus. Für eine Rundreise ist ein umfassender Reiseführer für Nevada, Arizona, Utah oder den Südwesten der USA hilfreicher.

Auf Reisekugel lassen sich unterschiedliche aktuelle Reiseführer vergleichen. Ergänzend sind offline gespeicherte Karten sinnvoll, da der Mobilfunkempfang in abgelegenen Wüstengebieten eingeschränkt sein kann.

Fazit zum Las-Vegas-Reiseführer

Las Vegas verbindet spektakuläre Hotelwelten, internationale Unterhaltung und eine erstaunlich vielfältige Umgebung. Der Strip bietet Fontänen, Architektur, Shows und Aussichtspunkte, während Downtown mit der Fremont Street, historischen Leuchtreklamen und Museen eine andere Seite der Stadt zeigt.

Das Neon Museum dokumentiert die visuelle Geschichte von Las Vegas. Das Mob Museum erklärt die Verbindung zwischen organisierter Kriminalität, Strafverfolgung und Stadtentwicklung. Sphere steht dagegen für die technologisch geprägte Zukunft der Unterhaltung.

Red Rock Canyon und Valley of Fire machen sichtbar, dass rund um Las Vegas eine außergewöhnliche Wüstenlandschaft beginnt. Der Hoover Dam ergänzt die Reise durch Technikgeschichte und eindrucksvolle Ausblicke auf den Colorado River.

Ein guter Reiseführer hilft dabei, die großen Entfernungen, die Wüstenhitze und mögliche Zusatzkosten realistisch einzuplanen. Wer mehrere Tage bleibt und den Strip wenigstens einmal verlässt, entdeckt Las Vegas als vielseitiges Reiseziel zwischen Neonlicht, Kultur, Technik und Natur.

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LAS VEGAS REISEFÜHRER*
  • Kühn, Willafried (Author)

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