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Reiseführer Kalabrien – Tropea, Capo Vaticano, Scilla, Pizzo, Reggio Calabria und Süditalien entdecken - 2026

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Kalabrien ist eines der ursprünglichsten Reiseziele Italiens: türkisfarbenes Meer, dramatische Felsküsten, kleine Altstädte, Bergdörfer, Nationalparks, scharfe Küche, antike Geschichte und eine Küstenlinie zwischen Tyrrhenischem und Ionischem Meer. Die Region liegt ganz im Süden Italiens, an der „Stiefelspitze“, und wird oft unterschätzt, obwohl sie genau das bietet, wonach viele Italienreisende suchen: schöne Strände, weniger Massentourismus, ehrliche Küche, alte Orte und eine starke Mischung aus Meer und Bergen. Die italienische Tourismusseite beschreibt Kalabrien als Region mit kristallklarem Meer, den Bronzen von Riace, Reggio Calabria, Capo Vaticano und einer Landschaft, in der Berge und Meer eng beieinanderliegen.

Für eine erste Reise sind Tropea, Capo Vaticano, Pizzo, Scilla, Reggio Calabria, die Costa degli Dei, der Nationalpark Sila, der Aspromonte und je nach Route auch Cosenza, Gerace, Stilo, Soverato oder die Ionische Küste interessant. Kalabrien ist kein Ziel, das man nur über einen einzigen Badeort verstehen sollte. Die Region lebt von Kontrasten: morgens Strand, nachmittags Bergdorf, abends Fischrestaurant am Meer oder Pasta mit ‘Nduja in einer kleinen Trattoria.

Kalabrien im Überblick

Kalabrien liegt zwischen zwei Meeren: im Westen das Tyrrhenische Meer, im Osten das Ionische Meer. Diese Lage macht die Region besonders abwechslungsreich. Die Westküste ist bekannter, dramatischer und touristisch stärker erschlossen, vor allem rund um Tropea, Capo Vaticano, Pizzo und Scilla. Die Ostküste ist weiter, ruhiger und in vielen Abschnitten ursprünglicher. Dazu kommen Gebirgszüge, Wälder und Nationalparks, die Kalabrien deutlich grüner und wilder machen, als man es von einer klassischen süditalienischen Strandregion erwarten würde.

Die wichtigsten Provinzstädte sind Catanzaro, Cosenza, Crotone, Vibo Valentia und Reggio Calabria. Catanzaro liegt strategisch zwischen den beiden Meeren, Cosenza ist eine historische Stadt mit Altstadt und moderner Neustadt, Vibo Valentia ist stark mit der Costa degli Dei verbunden, Crotone steht für Geschichte und Ionische Küste, und Reggio Calabria ist das kulturelle Tor zur Straße von Messina.

Für Reisende ist Kalabrien besonders spannend, weil man hier noch Orte findet, die nicht komplett auf internationalen Massentourismus ausgerichtet sind. In der Hochsaison kann es in Tropea, Capo Vaticano oder Scilla voll werden, aber verglichen mit Amalfiküste, Gardasee, Cinque Terre oder Toskana wirkt Kalabrien vielerorts entspannter und bodenständiger.

Tropea – die Königin der Costa degli Dei

Tropea ist der bekannteste Ort Kalabriens und für viele der erste Grund, überhaupt in die Region zu reisen. Die Altstadt liegt spektakulär auf einem Felsen über dem Meer. Unten liegen helle Strände, klares Wasser und das berühmte Felsheiligtum Santa Maria dell’Isola, eines der bekanntesten Fotomotive Kalabriens. Die italienische Tourismusseite beschreibt Tropea als Ort, der auf einem Felsen über der Spiaggia liegt, mit dem Santuario di Santa Maria oben auf der Felsklippe, und nennt Tropea die „Regina della Costa degli Dei“.

Tropea eignet sich perfekt für drei bis fünf Tage, wenn man Strand, Altstadt, Restaurants, Sonnenuntergänge und Bootstouren kombinieren möchte. Besonders schön ist der Blick von den Aussichtspunkten der Altstadt auf das Meer. Bei gutem Wetter sieht man bis zu den Äolischen Inseln, manchmal sogar Richtung Stromboli. In den Gassen findet man kleine Läden, Bars, Eisdielen, Kirchen, Plätze und Restaurants mit Fisch, Pasta, Meeresfrüchten und der berühmten roten Zwiebel von Tropea.

Wer nur einen Ort in Kalabrien besucht, landet meistens in Tropea. Das ist nachvollziehbar, aber Kalabrien wäre zu schade, um dort aufzuhören. Tropea ist der perfekte Einstieg, aber die Region entfaltet sich erst richtig, wenn man auch Capo Vaticano, Pizzo, Scilla oder das bergige Hinterland einplant.

Capo Vaticano und die Costa degli Dei

Capo Vaticano liegt südlich von Tropea und gehört zu den schönsten Küstenabschnitten Kalabriens. Die Gegend ist bekannt für Felsen, Buchten, klares Wasser, kleine Strände und Aussichtspunkte. Zusammen mit Tropea, Pizzo und weiteren Orten bildet Capo Vaticano einen wichtigen Teil der Costa degli Dei, also der „Küste der Götter“. Die offizielle regionale Tourismusseite beschreibt die Costa degli Dei als Küstenabschnitt, der für paradiesische Strände, kristallklares Wasser und beeindruckende Panoramen bekannt ist.

Besonders lohnend sind Grotticelle, Praia di Fuoco, Formicoli, Santa Maria und die Bootstouren entlang der Küste. Wer gerne schnorchelt, findet hier an ruhigen Tagen sehr klares Wasser. Viele Bootstouren starten in Tropea oder rund um Capo Vaticano und führen zu kleinen Grotten, Felsen und Badebuchten.

Capo Vaticano ist ideal, wenn man es etwas ruhiger als in Tropea möchte, aber trotzdem schnell in der Nähe der bekanntesten Strände sein will. Für Familien, Paare und Badeurlauber ist diese Gegend eine der besten Basen in Kalabrien.

Pizzo – Tartufo, Altstadt und Piedigrotta

Pizzo liegt nördlich von Tropea und ist ein sehr guter Zwischenstopp auf einer Rundreise. Der Ort ist bekannt für seine Altstadt, den Blick aufs Meer, das Castello Murat und vor allem für Tartufo di Pizzo, eine berühmte Eisspezialität aus Schokoladen- und Haselnusseis mit flüssigem Schokoladenkern. Wer Kalabrien kulinarisch erleben möchte, sollte Pizzo nicht auslassen.

Ein besonderes Ziel ist die Chiesa di Piedigrotta, eine kleine Kirche, die in den Fels am Meer gehauen wurde. Die italienische Tourismusseite nennt Pizzo, die in Tuffstein gegrabene Kirche Piedigrotta sowie die Küstenorte rund um Vibo Valentia als wichtige Stationen zwischen Serre und Costa degli Dei.

Pizzo ist kleiner und ruhiger als Tropea, aber sehr atmosphärisch. Ein halber Tag reicht für einen ersten Eindruck, schöner ist eine Übernachtung, wenn man den Ort am Abend erleben möchte.

Scilla und Chianalea – Fischerhäuser am Wasser

Scilla gehört zu den schönsten Orten Süditaliens. Der Ort liegt an der Straße von Messina, gegenüber von Sizilien, und besteht aus mehreren Teilen. Besonders bekannt ist Chianalea, das alte Fischerviertel direkt am Wasser. Die Häuser stehen eng am Meer, Boote liegen vor den Türen, und viele Restaurants haben Terrassen oder Plattformen direkt über dem Wasser. Die offizielle regionale Tourismusseite beschreibt Chianalea als Fischerviertel von Scilla, bekannt für das Castello Ruffo, das Meer und Restaurants mit dem berühmten Schwertfisch von Scilla.

Scilla wirkt romantischer und lokaler als viele klassische Badeorte. Der Strand von Marina Grande ist gut für einen Badetag, während Chianalea eher für Spaziergänge, Fotos und Abendessen geeignet ist. Besonders schön ist Scilla am späten Nachmittag, wenn das Licht auf die Häuser fällt und man Richtung Sizilien blickt.

Wer eine Route entlang der Westküste plant, sollte Scilla unbedingt einbauen. Zusammen mit Tropea und Capo Vaticano gehört es zu den stärksten Küstenorten Kalabriens.

Reggio Calabria – Lungomare, Riace-Bronzen und Blick nach Sizilien

Reggio Calabria ist die größte Stadt im Süden der Region und liegt direkt an der Straße von Messina. Von hier sieht man nach Sizilien, und bei klarer Sicht wirkt der Ätna fast greifbar. Die Stadt ist besonders wegen des Museo Archeologico Nazionale bekannt, in dem die berühmten Bronzi di Riace ausgestellt sind. Diese antiken Bronzestatuen zählen zu den wichtigsten archäologischen Funden Italiens.

Der Lungomare von Reggio Calabria gehört zu den schönsten Promenaden Süditaliens. Palmen, Meerblick, alte Gebäude und die Nähe zu Sizilien machen die Stadt zu einem lohnenden Stopp, auch wenn viele Reisende Reggio nur als Durchgangsort zur Fähre nach Messina sehen. Die italienische Tourismusseite beschreibt Reggio Calabria als Stadt an der Stiefelspitze mit Meer, Geschichte, Kultur und mediterranem Klima.

Für Reggio Calabria sollte man mindestens einen Tag einplanen. Wer die Stadt entspannter erleben möchte, bleibt eine Nacht und kombiniert sie mit Scilla oder einem Ausflug in den Aspromonte.

Sila – Wälder, Seen und Bergluft

Kalabrien ist nicht nur Meer. Der Nationalpark Sila zeigt eine komplett andere Seite der Region: Hochplateaus, Wälder, Seen, kleine Bergorte, Wanderwege und im Winter sogar Schnee. Der Park ist ideal für Reisende, die nach mehreren Tagen Strand etwas kühlere Luft und Natur suchen. Italia.it beschreibt den Nationalpark Sila als Naturgebiet mit vielfältigen Landschaften, Tier- und Pflanzenwelt sowie Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten; die Region gehört zu den wichtigsten Naturzielen Kalabriens.

Bekannte Orte in der Sila sind Camigliatello Silano, Lorica, Lago Arvo, Lago Cecita und Lago Ampollino. Im Sommer kann man wandern, Rad fahren, picknicken oder einfach durch Wälder und Dörfer fahren. Im Herbst ist die Gegend wegen Pilzen, Kastanien, Waldluft und regionaler Küche besonders schön.

Sila passt gut in eine Route, wenn man über Cosenza oder Catanzaro fährt. Wer Kalabrien wirklich verstehen will, sollte mindestens einmal vom Meer in die Berge fahren, denn genau diese Nähe von Küste und Gebirge macht die Region so besonders.

Pollino und Aspromonte – wilde Nationalparks im Süden

Kalabrien besitzt mehrere große Naturgebiete. Besonders wichtig sind Pollino, Sila und Aspromonte. Die regionale Tourismusseite stellt diese Nationalparks als zentrale Naturräume Kalabriens vor. Der Pollino liegt im Norden an der Grenze zur Basilikata und ist ein Ziel für Wanderungen, Berglandschaften und alte Dörfer. Aspromonte liegt im Süden und prägt das Hinterland von Reggio Calabria mit Bergen, Tälern, Wäldern und abgelegenen Orten.

Der Aspromonte ist besonders interessant, wenn man von Reggio Calabria, Scilla oder der Costa Viola ins bergige Hinterland fährt. Orte wie Gambarie, Bova, Gerace oder Stilo zeigen, wie vielfältig Kalabrien abseits der Strände ist. Gerade Gerace und Stilo sind sehr lohnend für Kulturreisende: alte Kirchen, mittelalterliche Strukturen, byzantinische Einflüsse und Panoramablicke prägen die Orte.

Diese Gebiete sind weniger bequem als Tropea oder Capo Vaticano, aber sie machen Kalabrien deutlich tiefer. Wer nur Strand sieht, verpasst einen großen Teil der Region.

Ionische Küste – ruhiger, weiter und ursprünglicher

Die Ionische Küste Kalabriens ist weniger bekannt als die Costa degli Dei, aber gerade deshalb spannend. Orte wie Soverato, Caminia, Copanello, Le Castella, Crotone, Cirò Marina, Locri, Roccella Ionica und die Costa dei Gelsomini bieten eine andere Atmosphäre: weniger dramatische Felskulissen, dafür längere Strände, mehr Weite und oft weniger internationale Besucher.

Le Castella ist wegen der Festung im Meer ein sehr schönes Fotomotiv. Soverato ist ein bekannter Badeort an der Ionischen Küste. Die Costa dei Gelsomini im Süden der Ionischen Seite steht für eine Mischung aus Stränden, alten Orten und Hinterland. Italia.it beschreibt diese Küste als eine der südlichsten Küstenregionen Kalabriens zwischen Riace und Locri, mit einer Mischung aus Sandbuchten, Felsen, grünen Hügeln, Geschichte und Tradition.

Für eine erste Kalabrien-Reise reicht oft die Westküste. Wer aber zwei Wochen Zeit hat oder Kalabrien intensiver erleben möchte, sollte die Ionische Küste einbauen.

Kalabrische Küche – scharf, einfach und stark

Kalabrien ist kulinarisch kräftig, scharf und bodenständig. Besonders bekannt ist ‘Nduja, eine weiche, scharfe Streichsalami aus Schweinefleisch und Peperoncino. Dazu kommen rote Zwiebeln aus Tropea, Pecorino, Auberginen, getrocknete Tomaten, Olivenöl, Schwertfisch, Sardellen, hausgemachte Pasta, Bergkäse, Pilze aus der Sila und einfache Fleischgerichte aus dem Hinterland.

Diamante gilt als einer der bekanntesten Orte für Peperoncino. Italia.it beschreibt Kalabrien ausdrücklich als Region des Peperoncino und nennt Diamante mit seinem Peperoncino-Festival sowie ‘Nduja als typische kulinarische Spezialität.

Wer gerne isst, sollte in Kalabrien nicht nur am Meer bleiben. Die besten kulinarischen Erlebnisse findet man oft in einfachen Trattorien, Agriturismi und kleinen Orten im Hinterland.

Beste Reisezeit für Kalabrien

Die beste Reisezeit für Kalabrien liegt meist zwischen Mai und Oktober. Mai, Juni, September und Oktober sind besonders angenehm, weil es warm ist, aber nicht so überfüllt wie im Hochsommer. Juli und August sind heiß, lebendig und ideal für Badeurlaub, aber auch teurer und voller, besonders rund um Tropea, Capo Vaticano und Scilla.

Für Rundreisen sind Frühling und Herbst ideal. Dann kann man Städte, Strände, Nationalparks und Dörfer besser kombinieren. Wer nur baden möchte, ist von Juni bis September am sichersten. Im Mai und Oktober kann das Meer je nach Wetter noch frisch oder schon wieder wechselhafter sein, aber die Atmosphäre ist oft sehr schön.

Im Winter ist Kalabrien ruhig. Viele touristische Betriebe an der Küste reduzieren ihre Angebote, aber Städte, Dörfer, Küche und Natur bleiben interessant. In der Sila kann es im Winter sogar Schnee geben.

Anreise und Fortbewegung

Der wichtigste Flughafen für Kalabrien ist Lamezia Terme. Von dort erreicht man Tropea, Pizzo, Vibo Valentia, die Costa degli Dei, Catanzaro und Cosenza relativ gut. Weitere Flughäfen gibt es in Reggio Calabria und Crotone, allerdings sind die Verbindungen je nach Saison begrenzter.

Für Kalabrien ist ein Mietwagen sehr empfehlenswert. Die Bahn funktioniert entlang bestimmter Küstenabschnitte, aber viele Strände, Dörfer, Aussichtspunkte und Nationalparks erreicht man mit dem Auto deutlich einfacher. Das Auswärtige Amt weist für Italien allgemein auf Bahn- und Busverbindungen, mögliche Streiks im Nah- und Fernverkehr, mautpflichtige Autobahnen sowie verkehrsberuhigte Zonen in Städten hin. Außerdem wird auf den lebhaften italienischen Straßenverkehr und erhöhte Vorsicht hingewiesen.

Wer ohne Auto reist, sollte sich auf wenige Basen konzentrieren, etwa Tropea, Pizzo, Scilla und Reggio Calabria. Mit Auto kann man deutlich flexibler reisen und auch Capo Vaticano, Gerace, Stilo, Sila oder Aspromonte einbauen.

Einreise, Dokumente und praktische Hinweise

Für deutsche Staatsangehörige ist Italien unkompliziert. Italien gehört zum Schengenraum, und deutsche Reisende benötigen für die Einreise kein Visum. Man sollte jedoch einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitführen; bei Flugreisen können verstärkte Kontrollen stattfinden.

Bezahlt wird mit Euro. In größeren Orten, Hotels und Restaurants ist Kartenzahlung üblich, aber für Strandparkplätze, kleine Bars, Märkte, einfache Lokale und abgelegenere Orte sollte man Bargeld dabeihaben. In kleineren Dörfern sollte man außerdem nicht erwarten, dass überall Englisch gesprochen wird. Ein paar italienische Grundbegriffe helfen sehr.

Wie viele Tage sollte man für Kalabrien einplanen?

Für eine erste Reise nach Kalabrien sind sieben bis zehn Tage sinnvoll. Wer nur baden möchte, kann eine Woche in Tropea oder Capo Vaticano verbringen. Wer die Region wirklich entdecken will, sollte zehn bis vierzehn Tage einplanen.

Eine gute erste Route wäre:

  1. Zwei bis drei Nächte Tropea
  2. Zwei Nächte Capo Vaticano oder Umgebung
  3. Eine Nacht Pizzo
  4. Zwei Nächte Scilla oder Reggio Calabria
  5. Zwei Nächte Sila oder Cosenza
  6. Optional zwei bis drei Nächte Ionische Küste mit Soverato, Gerace, Stilo oder Le Castella

Wer wenig Zeit hat, konzentriert sich auf Tropea, Capo Vaticano, Pizzo und Scilla. Wer mehr Zeit hat, ergänzt Reggio Calabria, Sila, Aspromonte und die Ionische Küste.

Aktuelle Reiseführer für Kalabrien

Ein guter Kalabrien-Reiseführer sollte nicht nur Tropea nennen, sondern die Region wirklich erklären. Besonders hilfreich sind:

  1. Tropea mit Altstadt, Strand und Santa Maria dell’Isola
  2. Capo Vaticano und Costa degli Dei
  3. Pizzo mit Tartufo und Piedigrotta
  4. Scilla und Chianalea
  5. Reggio Calabria mit Riace-Bronzen und Lungomare
  6. Sila-Nationalpark mit Seen, Wäldern und Bergorten
  7. Aspromonte und Pollino für Natur und Wandern
  8. Ionische Küste mit Soverato, Le Castella, Crotone und Gerace
  9. Tipps zu Mietwagen, Bahn, Parken und Straßen
  10. Kulinarische Hinweise zu ‘Nduja, Peperoncino, Tropea-Zwiebel und Fisch

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Fazit zum Kalabrien-Reiseführer

Kalabrien ist ein Reiseziel für Menschen, die Italien noch etwas ursprünglicher erleben möchten. Tropea liefert die Postkartenkulisse mit Altstadt, Felsen und türkisfarbenem Wasser. Capo Vaticano bietet Buchten, Schnorcheln und Panoramen. Pizzo verbindet Meerblick mit Eisgeschichte. Scilla und Chianalea gehören zu den romantischsten Küstenorten Süditaliens. Reggio Calabria bringt Kultur, Promenade und den Blick nach Sizilien. Sila, Pollino und Aspromonte zeigen, dass Kalabrien nicht nur Strand, sondern auch Berge, Wälder und alte Dörfer ist.

Wer Kalabrien richtig erleben möchte, sollte nicht nur am Hotelstrand bleiben. Die Region belohnt Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind, kleine Orte anfahren, lokale Küche probieren und auch das Hinterland ernst nehmen. Mit guter Planung, realistischer Reisezeit und etwas Offenheit für süditalienische Gelassenheit wird Kalabrien zu einer der schönsten und authentischsten Regionen Italiens.

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