Kalifornien ist eines der großen Sehnsuchtsziele der USA: Pazifikküste, Highway 1, Hollywood, San Francisco, Los Angeles, San Diego, Yosemite, Redwood-Wälder, Wüsten, Surfstrände, Weinregionen, Nationalparks, Filmgeschichte, Tech-Kultur, Food-Szene und Roadtrip-Gefühl treffen hier aufeinander. Kaum ein anderer US-Bundesstaat bietet so viele unterschiedliche Reiseerlebnisse in einer einzigen Route: morgens Nebel an der Golden Gate Bridge, später Küstenstraße bei Big Sur, dann Granitwände im Yosemite Valley, Palmen in Los Angeles oder Sonnenuntergang am Pazifik.
Für eine erste Reise sind San Francisco, Golden Gate Bridge, Alcatraz, Napa Valley, Monterey, Carmel-by-the-Sea, Big Sur, Highway 1, Santa Barbara, Los Angeles, Hollywood, Santa Monica, Venice Beach, San Diego, Yosemite National Park, Sequoia & Kings Canyon, Joshua Tree, Death Valley, Lake Tahoe und Redwood National and State Parks besonders interessant. Visit California beschreibt den Bundesstaat offiziell als Reiseziel mit Städten, Nationalparks, Roadtrips, Familienurlaub, Kultur, Küste und sehr unterschiedlichen Regionen.
Kalifornien im Überblick
Kalifornien ist riesig. Viele unterschätzen die Entfernungen, weil auf einer Karte San Francisco, Los Angeles, Yosemite, Death Valley und San Diego relativ nah wirken. In Wirklichkeit braucht eine gute Kalifornien-Reise Zeit. Visit California nennt etwa 385 Meilen zwischen Los Angeles und San Francisco, rund 190 Meilen von San Francisco zum Yosemite National Park und etwa 600 Meilen von Los Angeles bis Mount Shasta im Norden des Bundesstaates.
Für Erstbesucher ist eine klassische Route ideal: San Francisco, Highway 1, Los Angeles, San Diego und Yosemite. Wer zwei Wochen Zeit hat, kann zusätzlich Santa Barbara, Monterey, Carmel, Big Sur, Napa Valley, Sequoia oder Joshua Tree einbauen. Wer Natur liebt, plant eher Nationalparks. Wer Städte, Essen und Kultur sucht, bleibt länger in San Francisco, Los Angeles und San Diego. Wer Roadtrip-Feeling möchte, fährt die Küste bewusst langsam und nicht nur als Verbindungsetappe.
San Francisco – Golden Gate Bridge, Alcatraz und Stadt am Pazifik
San Francisco ist für viele der schönste Einstieg nach Kalifornien. Die Stadt ist kompakter als Los Angeles, aber voller Charakter: Golden Gate Bridge, Cable Cars, Alcatraz, Fisherman’s Wharf, Chinatown, North Beach, Mission District, Haight-Ashbury, Painted Ladies, Presidio, Embarcadero, Twin Peaks und die steilen Straßen prägen das Bild.
Die Golden Gate Bridge gehört zu den bekanntesten Bauwerken der USA. Visit California nennt sie als ikonischen Stopp entlang des Highway 1 und beschreibt sie als 1,7 Meilen lange Brücke mit Blicken auf Pazifik, Alcatraz und Skyline. Für San Francisco sollte man mindestens drei Tage einplanen. Wer Alcatraz, Stadtviertel, Aussichtspunkte, Museen und Ausflüge nach Sausalito, Muir Woods oder Napa Valley kombinieren möchte, bleibt besser vier bis fünf Tage.
Alcatraz, Chinatown und die Viertel
Alcatraz ist einer der klassischen Höhepunkte in San Francisco. Die ehemalige Gefängnisinsel liegt in der Bucht und verbindet Geschichte, Aussicht und eine besondere Atmosphäre. Chinatown gehört zu den ältesten und bekanntesten chinesischen Vierteln Nordamerikas. North Beach bringt italienisch geprägte Cafés, Mission District Streetart und mexikanisch-kalifornische Küche, Haight-Ashbury steht für Hippie-Geschichte und alternative Kultur.
San Francisco ist keine Stadt, die man nur über einzelne Sehenswürdigkeiten erleben sollte. Die Viertel sind entscheidend. Genau hier hilft ein Reiseführer besonders: Er zeigt, welche Stadtteile sich gut zu Fuß verbinden lassen, wo man wegen der Hügel besser Bus, Tram oder Rideshare nimmt und welche Aussichtspunkte sich wirklich lohnen.
Highway 1 – Kaliforniens berühmteste Küstenstraße
Der Highway 1 ist wahrscheinlich die berühmteste Roadtrip-Strecke Kaliforniens. Die Route verbindet Pazifikküste, Klippen, Strände, Brücken, kleine Orte, Surfer, Seelöwen, Wind, Nebel und große Landschaften. Visit California nennt für den klassischen Highway-1-Roadtrip Stopps wie San Diego, Huntington Beach, Santa Barbara, Santa Ynez Valley, San Luis Obispo, Hearst Castle, Big Sur und Monterey.
Besonders schön ist der Abschnitt zwischen Monterey, Carmel-by-the-Sea, Big Sur, San Simeon, Cambria, Morro Bay, Pismo Beach und Santa Barbara. Visit California beschreibt Big Sur als etwa 90 Meilen lange, von Redwoods und Nebel geprägte Küstenlandschaft zwischen Carmel-by-the-Sea und Hearst Castle. Für diese Strecke sollte man Zeit einplanen. Ein häufiger Fehler ist, San Francisco und Los Angeles an einem Tag über den Highway 1 verbinden zu wollen. Das funktioniert zwar theoretisch teilweise über schnellere Routen, aber nicht als schöner Roadtrip. Besser sind zwei bis drei Tage, ideal sogar mehr.
Aktueller Hinweis zum Highway 1
Der Highway 1 ist landschaftlich spektakulär, aber auch anfällig für Erdrutsche, Baustellen und wetterbedingte Sperrungen. Visit California meldete, dass der durch Regent’s Slide unterbrochene Abschnitt nördlich von Lucia am 14. Januar 2026 wieder geöffnet wurde und dadurch die durchgehende Fahrt zwischen Monterey und San Luis Obispo County wieder möglich ist; gleichzeitig sollten Reisende weiter auf Verkehrskontrollen und Wetterhinweise achten.
Für Reisende bedeutet das: Vor Abfahrt immer aktuelle Straßeninformationen prüfen. Gerade bei Big Sur kann eine Sperrung die Route komplett verändern. Ein Reiseführer hilft bei Alternativen, aber aktuelle Straßenlage sollte man online kurz vor der Fahrt kontrollieren.
Los Angeles – Hollywood, Strände und Stadt der Viertel
Los Angeles ist riesig, widersprüchlich und für viele beim ersten Besuch schwer zu greifen. Die Stadt besteht aus sehr unterschiedlichen Bereichen: Hollywood, Downtown LA, Beverly Hills, West Hollywood, Santa Monica, Venice, Malibu, Griffith Park, Silver Lake, Koreatown, Arts District und viele weitere Viertel. Wer Los Angeles wie eine normale europäische Stadt zu Fuß erkunden möchte, wird schnell frustriert. Wer die Stadt in Vierteln plant, erlebt sie deutlich besser.
Klassische Highlights sind Hollywood Boulevard, Griffith Observatory, Hollywood Sign, Universal Studios, Getty Center, Santa Monica Pier, Venice Beach, Rodeo Drive, Downtown LA, Walt Disney Concert Hall und Malibu. Für Los Angeles braucht man mindestens drei Tage, besser vier bis fünf. Die Entfernungen und der Verkehr sind ein wichtiger Teil der Planung.
Santa Monica, Venice Beach und Malibu
Santa Monica und Venice Beach zeigen das klassische Südkalifornien-Gefühl: Strand, Palmen, Skateboards, Fitness, Sonnenuntergang, Pier, Promenade, Cafés und Straßenkultur. Santa Monica ist etwas geordneter und familienfreundlicher, Venice Beach rauer, bunter und kreativer. Malibu steht für Küstenstraße, Strände, Surfer, Villen und Pazifikblicke.
Dieser Teil von Los Angeles eignet sich gut für Reisende, die nach Hollywood und Stadtverkehr etwas Luft brauchen. Ein Tag an der Küste ist fast Pflicht. Wer Zeit hat, kombiniert Santa Monica, Venice Canals, Abbot Kinney Boulevard und Malibu.
San Diego – entspannte Küstenstadt im Süden
San Diego liegt im Süden Kaliforniens nahe der mexikanischen Grenze. Visit California weist darauf hin, dass Downtown San Diego weniger als 20 Meilen nördlich der mexikanischen Grenze und rund 130 Meilen südlich von Los Angeles liegt. Die Stadt wirkt entspannter als Los Angeles und bietet Strände, Balboa Park, Gaslamp Quarter, La Jolla, Coronado, Old Town, Hafen, Surfen und mexikanisch beeinflusste Küche.
Für San Diego sollte man zwei bis drei Tage einplanen. Besonders schön sind La Jolla Cove, Balboa Park, Coronado Beach, Sunset Cliffs, Old Town und ein Abend im Gaslamp Quarter. Familien planen häufig auch den Zoo oder SeaWorld ein. Wer Kalifornien mit Kindern bereist, findet in San Diego einen der angenehmsten Stopps.
Yosemite National Park – Granitwände, Wasserfälle und Naturwunder
Yosemite ist einer der großen Nationalparks der USA und ein Höhepunkt jeder Kalifornien-Reise. Der Park ist UNESCO-Welterbe. UNESCO beschreibt Yosemite mit hängenden Tälern, Wasserfällen, Seen, Granitkuppeln, Moränen und glazial geformten Tälern; durch Höhenlagen von etwa 600 bis 4.000 Metern gibt es eine große Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten.
Visit California beschreibt Yosemite als Park mit gewaltigen Granitformationen, Wasserfällen und dem berühmten Yosemite Valley, einem etwa 4.000 Fuß tiefen Tal zwischen steilen Felswänden. Besonders bekannt sind Half Dome, El Capitan, Yosemite Falls, Glacier Point, Tunnel View, Mariposa Grove, Mist Trail und Tioga Road. Für Yosemite sollte man mindestens zwei Nächte einplanen, besser drei. Wer nur einen Tag bleibt, sieht zwar Tunnel View und Valley, aber nicht die Tiefe des Parks.
Sequoia, Kings Canyon und Redwood-Wälder
Kalifornien ist das Land der riesigen Bäume. Sequoia & Kings Canyon sind bekannt für Mammutbäume, darunter der General Sherman Tree. Im Norden liegen die Redwood National and State Parks, die ebenfalls UNESCO-Welterbe sind. UNESCO beschreibt dort die Küstenmammutbäume als höchste lebende Organismen der Welt und hebt hervor, dass die Parks den größten zusammenhängenden alten Küsten-Redwood-Wald in ursprünglicher Wald- und Bachlandschaft bewahren.
Der National Park Service erklärt, dass Redwood National and State Parks einige der eindrucksvollsten Redwood-Bäume Kaliforniens schützen und dass diese Bäume heute nur noch in Kalifornien und Oregon vorkommen. Wer Natur liebt und mehr Zeit hat, sollte Nordkalifornien mit Muir Woods, Avenue of the Giants oder den Redwood Parks stärker einplanen. Für eine erste Zweiwochenreise sind die Redwoods allerdings oft zu weit nördlich, wenn man gleichzeitig Los Angeles, San Diego und Yosemite sehen möchte.
Joshua Tree, Death Valley und die Wüsten Kaliforniens
Kalifornien besteht nicht nur aus Küste und Städten. Im Süden und Osten liegen Wüstenlandschaften, die völlig anders wirken. Joshua Tree National Park ist bekannt für Joshua Trees, Felsen, Wüstenlicht, Klettergebiete und Sonnenuntergänge. Death Valley ist extrem, trocken, heiß und landschaftlich beeindruckend mit Badwater Basin, Zabriskie Point, Mesquite Flat Sand Dunes, Artist’s Palette und weiten Salzflächen.
Visit California beschreibt Kalifornien als Bundesstaat mit neun Nationalparks, mehr als jeder andere US-Bundesstaat; dazu gehören unter anderem Death Valley, Joshua Tree, Channel Islands, Sequoia & Kings Canyon, Yosemite, Pinnacles, Lassen Volcanic und Redwoods. Für Wüstenrouten ist die Reisezeit entscheidend. Im Sommer kann Death Valley lebensgefährlich heiß werden. Frühling, Herbst und Winter sind deutlich geeigneter.
Napa Valley, Sonoma und Kaliforniens Weinregionen
Napa Valley und Sonoma gehören zu den bekanntesten Weinregionen der USA. Sie liegen nördlich von San Francisco und eignen sich für Tagesausflüge oder entspannte zwei bis drei Tage. Visit California nennt San Francisco nach Napa mit etwa 50 Meilen und nach Sonoma mit etwa 45 Meilen Entfernung.
Napa ist berühmter, touristischer und oft teurer. Sonoma wirkt vielerorts entspannter und ländlicher. Wer Wein, gutes Essen, kleine Orte, Weingüter und schöne Landschaften mag, sollte mindestens eine Nacht einplanen. Für Familien oder Reisende ohne Weininteresse ist der Stopp nicht zwingend, aber für Genussreisen sehr passend.
Lake Tahoe und die Sierra Nevada
Lake Tahoe liegt in der Sierra Nevada an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada. Der See ist bekannt für klares Wasser, Berge, Skigebiete, Strände, Wanderwege, Wälder und Aussichtspunkte. Im Sommer geht es um Wandern, Baden, Kajak, Radfahren und Roadtrips. Im Winter ist Tahoe eines der wichtigsten Wintersportgebiete im Westen der USA.
Lake Tahoe passt gut in eine Route mit San Francisco, Sacramento, Yosemite oder Highway 395. Für die klassische Küstenroute San Francisco–Los Angeles–San Diego liegt Tahoe allerdings etwas abseits. Ein Reiseführer hilft hier, nicht zu viele Ziele in eine Reise zu pressen.
Kalifornische Küche – Food Trucks, Tacos, Wein und Farm-to-Table
Kalifornien ist kulinarisch stark und sehr international. Typisch sind Tacos, Burritos, mexikanisch-kalifornische Küche, Sushi, Seafood, Avocado Toast, Burger, Food Trucks, Farmers Markets, Wein, Craft Beer, vegane und vegetarische Küche, asiatische Einflüsse, Farm-to-Table-Restaurants und frische Produkte. San Francisco ist bekannt für Sauerteigbrot, Seafood, Chinatown und moderne Küche. Los Angeles bietet eine der vielfältigsten Foodszenen der USA. San Diego ist stark bei Tacos, Fisch, Craft Beer und mexikanischem Einfluss. Napa und Sonoma stehen für Wein und gehobene Küche.
Wer Kalifornien nur über Fast Food erlebt, verpasst viel. Märkte, Diners, Taco-Stände, Food Halls, Seafood-Spots, Weingüter und kleine lokale Cafés gehören fest zur Reise.
Warum ein Reiseführer für Kalifornien ein guter Begleiter ist
Ein guter Kalifornien-Reiseführer ist vor Ort besonders wertvoll, weil der Bundesstaat riesig ist und viele Reisende ihre Route zu voll packen. Ohne Struktur will man schnell San Francisco, Los Angeles, San Diego, Yosemite, Highway 1, Las Vegas, Grand Canyon, Death Valley und vielleicht noch Lake Tahoe in zwei Wochen schaffen. Das sieht auf Instagram gut aus, fühlt sich unterwegs aber oft gehetzt an.
Gerade in Kalifornien ist ein Reiseführer in der Hand praktisch. Man kann im Auto, Hotel, Café oder am Strand schnell nachschlagen, welche Stopps auf dem Highway 1 sinnvoll sind, welche Stadtviertel in Los Angeles zusammenpassen, wie viele Tage Yosemite wirklich braucht oder welche Alternativen es bei Straßensperrungen, Waldbrandrauch oder schlechtem Wetter gibt. Man muss nicht ständig zwischen Google Maps, Hotelbewertungen, Straßenmeldungen, Nationalparkseiten, Restaurantlisten und Ticketportalen wechseln.
Besonders wichtig sind Karten und Routenvorschläge. Ein Reiseführer zeigt, dass San Francisco und Yosemite gut kombinierbar sind, dass Highway 1 Zeit braucht, dass Los Angeles aus Vierteln besteht, dass Death Valley nicht im Hochsommer unterschätzt werden darf und dass San Diego nicht nur ein kurzer Strandanhang ist. Er ist damit ein echtes Planungswerkzeug: für realistische Etappen, bessere Pausen, schöne Nebenstrecken, Offline-Orientierung und spontane Entscheidungen unterwegs.
Beste Reisezeit für Kalifornien
Kalifornien ist ein Ganzjahresziel, aber die beste Reisezeit hängt stark von der Region ab. Für San Francisco, Los Angeles, San Diego und die Küste sind Frühling und Herbst sehr angenehm. Der Sommer ist beliebt, aber an der Küste kann es neblig sein, vor allem in San Francisco. Für Yosemite sind späte Frühjahrs- und Sommermonate ideal, wenn Wasserfälle stark sind und hohe Straßen wie die Tioga Road geöffnet sein können. Für Death Valley und Joshua Tree sind Herbst, Winter und Frühling deutlich besser als der Hochsommer.
Visit California weist auch auf Herausforderungen wie Waldbrände hin und betont, dass Reisende sich über aktuelle Bedingungen informieren sollten. Für Nationalparks gilt zusätzlich: Reservierungen, Straßenzustand, Schnee, Hitze, Feuer, Rauch, Wasserfälle und Zugangsbeschränkungen können die Route beeinflussen. Deshalb sollte man kurz vor der Reise aktuelle Park- und Straßeninformationen prüfen.
Einreise, ESTA und praktische Hinweise
Für deutsche Staatsangehörige ist die Einreise in die USA mit Reisepass plus ESTA oder Visum möglich. Ein vorläufiger Reisepass oder Kinderreisepass ist nur mit Visum nutzbar; Personalausweis und vorläufiger Personalausweis reichen nicht aus. Das Reisedokument muss mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer einschließlich Ausreisetag gültig sein.
Die offizielle ESTA-Seite der US-Grenzbehörde richtet sich an Reisende aus Visa-Waiver-Program-Ländern, die für Tourismus oder Geschäftsreise 90 Tage oder weniger in die USA reisen und kein Besuchervisum haben. Für Kalifornien selbst braucht man kein besonderes Bundesstaaten-Visum, aber Mietwagen, Kreditkarte, Reiseversicherung, internationale Führerscheinfrage, Parkgebühren und Nationalparkreservierungen sollte man vorher planen.
Fortbewegung in Kalifornien
Für Kalifornien ist ein Mietwagen fast immer sinnvoll, besonders für Highway 1, Yosemite, Napa, Nationalparks, Wüsten und Küstenorte. In San Francisco kann ein Auto eher stören, weil Parkplätze teuer und Straßen eng sind. In Los Angeles ist ein Auto oft praktisch, aber Verkehr und Parkgebühren gehören dazu. In San Diego ist ein Auto ebenfalls nützlich, besonders für La Jolla, Coronado und Strände.
Für reine Städtereisen kann man in San Francisco öffentliche Verkehrsmittel, Fähren, Cable Cars und Rideshare nutzen. In Los Angeles funktionieren Metro und Bus in bestimmten Bereichen, aber nicht für alle typischen Besucherwege optimal. Für Roadtrips ist gute Routenplanung entscheidend: nicht zu lange Etappen, genügend Pausen, vorher Unterkunft buchen und Nationalparkzugänge prüfen.
Wie viele Tage sollte man für Kalifornien einplanen?
Für Kalifornien sollte man mindestens zehn Tage einplanen, besser zwei bis drei Wochen. Eine Woche reicht für San Francisco und Highway 1 oder für Los Angeles und San Diego, aber nicht für den ganzen Bundesstaat. Zwei Wochen sind ideal für eine erste große Route.
Eine gute erste Route wäre:
- Tag 1–3: San Francisco mit Golden Gate Bridge, Alcatraz, Chinatown, Mission District und Aussichtspunkten
- Tag 4: Napa Valley, Sonoma oder Muir Woods als Tagesausflug
- Tag 5–6: Monterey, Carmel-by-the-Sea und Big Sur
- Tag 7: San Luis Obispo, Hearst Castle, Morro Bay oder Pismo Beach
- Tag 8: Santa Barbara und Weiterfahrt nach Los Angeles
- Tag 9–11: Los Angeles mit Hollywood, Griffith Observatory, Santa Monica, Venice und Getty Center
- Tag 12–13: San Diego mit La Jolla, Balboa Park, Coronado und Old Town
- Tag 14–16: Yosemite National Park oder alternativ Joshua Tree/Death Valley je nach Saison
Wer Yosemite unbedingt integrieren möchte, plant die Route oft besser als Schleife: San Francisco – Yosemite – Monterey/Carmel – Highway 1 – Los Angeles – San Diego. Wer Natur wichtiger findet als Städte, ersetzt San Diego oder Los Angeles teilweise durch Sequoia, Kings Canyon, Death Valley oder Joshua Tree.
Aktuelle Reiseführer für Kalifornien
Ein guter Kalifornien-Reiseführer sollte nicht nur San Francisco und Los Angeles abdecken, sondern den Bundesstaat als Ganzes erklären. Besonders hilfreich sind Kapitel zu San Francisco, Golden Gate Bridge, Alcatraz, Muir Woods, Napa Valley, Sonoma, Highway 1, Monterey, Carmel, Big Sur, Hearst Castle, Santa Barbara, Los Angeles, Santa Monica, Venice, Malibu, San Diego, Yosemite, Sequoia, Kings Canyon, Joshua Tree, Death Valley, Lake Tahoe, Redwood National and State Parks, Mietwagen, Nationalparkpässen, Reisezeit, Straßensperrungen, Waldbrandzeit und Routenplanung.
Auf Reisekugel lassen sich kompakte Kalifornien-Reiseführer, USA-Westküsten-Guides, San-Francisco-Cityguides, Los-Angeles-Reiseführer, Nationalparkführer, Roadtrip-Handbücher und Karten vergleichen. Für Kalifornien lohnt sich ein aktueller Reiseführer besonders, weil sich Parkreservierungen, Straßensperrungen, Highway-1-Zugänge, Eintrittspreise, Öffnungszeiten, Stadtvierteltrends, Restauranttipps und Verkehrsbedingungen ändern können. Vor Ort ist er ein praktischer Begleiter in der Hand: Man hat Karten, Routenvorschläge, Hintergrundwissen, Alternativen und Tipps griffbereit und muss nicht jede Entscheidung online neu suchen.
Fazit zum Kalifornien-Reiseführer
Kalifornien ist ein Reiseziel, das man nicht in eine einzige Kategorie pressen kann. San Francisco bietet Brücke, Bucht, Alcatraz und Stadtviertel. Der Highway 1 liefert einen der schönsten Roadtrips der Welt. Los Angeles steht für Film, Strände, Kreativität und gewaltige Stadtlandschaften. San Diego bringt entspannte Küste und mexikanischen Einfluss. Yosemite, Sequoia, Redwoods, Joshua Tree und Death Valley zeigen Natur in extrem unterschiedlichen Formen. Napa, Sonoma, Santa Barbara, Monterey, Carmel und Lake Tahoe ergänzen die Reise um Wein, Küste, Berge und Genuss.
Wer Kalifornien richtig erleben möchte, sollte nicht hetzen. Der Bundesstaat ist zu groß, zu vielseitig und zu spannend für eine Checkliste. Mit guter Planung, passender Reisezeit und einem Reiseführer in der Hand wird Kalifornien zu einer intensiven Reise zwischen Pazifik, Wüste, Bergen, Metropolen, Nationalparks, Filmgeschichte und echtem Roadtrip-Gefühl.
- Grundmann, Hans-R. (Author)
- MARCO POLO Reiseführer Kalifornien: Reisen mit Insidertipps. Inklusive kostenloser Tour-App
- Produkttyp: ABIS BOOK
- Marke: MAIRDUMONT
- Farbe: Gelb
- Teuschl, Karl (Author)
- Averbuck, Alexis (Author)
- Pinck, Axel (Author)
- Wirtz, Ulrike (Author)
- Braunger, Manfred (Author)
- Hayes, Jane B (Author)
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