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Reiseführer Koh Samui – Chaweng, Lamai, Big Buddha, Fisherman’s Village, Ang Thong Marine Park und tropisches Inselgefühl entdecken - 2026

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Koh Samui gehört zu den bekanntesten Inseln Thailands und verbindet genau das, was viele Reisende suchen: Palmenstrände, warmes Meer, Tempel, Nachtmärkte, Kokospalmen, Wellness, Resorts, Street Food, Wasserfälle, Aussichtspunkte, Bootsausflüge und entspannte Inselatmosphäre. Die Insel liegt im Golf von Thailand und gehört zur Provinz Surat Thani. Die Tourism Authority of Thailand beschreibt Koh Samui als drittgrößte Insel Thailands und als größte Insel eines Archipels mit mehr als 80 Inseln, zu dem auch der Mu Ko Ang Thong Marine National Park gehört.

Koh Samui ist ideal für Reisende, die Thailand tropisch, aber nicht völlig abgelegen erleben möchten. Die Insel ist gut erschlossen, bietet viele Unterkünfte von einfachen Bungalows bis Luxusresorts, hat Strände für unterschiedliche Reisetypen und lässt sich mit Koh Phangan, Koh Tao, Surat Thani, Bangkok oder einer größeren Thailand-Reise kombinieren.

Koh Samui im Überblick

Koh Samui ist groß genug, um mehrere sehr unterschiedliche Reisebereiche zu bieten, aber klein genug, um die Insel mit Auto oder Roller in wenigen Stunden zu umrunden. Die offizielle Thailand-Tourismusseite nennt Chaweng Beach, Lamai Beach und Taling Ngam Beach als Highlights und verweist darauf, dass die Insel trotz überschaubarer Größe so viele Strände und Aktivitäten bietet, dass man bei einem einzigen Besuch kaum alles erleben kann.

Chaweng ist der lebhafteste Strand mit Nachtleben, Restaurants, Shopping und vielen Hotels. Lamai ist etwas entspannter, aber ebenfalls gut touristisch erschlossen. Bophut und Fisherman’s Village bieten mehr Charme, alte chinesische Geschäftshäuser, Restaurants, Boutiquen und Nachtmarktgefühl. Maenam ist ruhiger und bei Langzeitreisenden beliebt. Taling Ngam und Lipa Noi sind deutlich stiller, weiter weg vom Trubel und gut für Sonnenuntergänge.

Warum ein Reiseführer für Koh Samui besonders sinnvoll ist

Koh Samui sieht auf den ersten Blick einfach aus: Insel, Strand, Hotel, Roller, fertig. Genau hier liegt aber die Gefahr. Wer nur spontan über Google Maps plant, landet schnell immer wieder an denselben Orten: Chaweng, Big Buddha, Fisherman’s Village, vielleicht noch Lamai und ein Wasserfall. Ein guter Reiseführer in der Hand hilft, Koh Samui viel besser zu verstehen und die Insel nicht nur als Sammlung von Strandbildern zu sehen.

Ein Reiseführer zeigt dir, welcher Strand zu welchem Reisestil passt. Chaweng ist nicht Maenam, Lamai ist nicht Taling Ngam, Bophut ist nicht Lipa Noi. Manche Orte sind ideal für Nachtleben, andere für Familien, wieder andere für Ruhe, Yoga, Sonnenuntergänge oder günstige Unterkünfte. Online sieht jeder Strand auf Fotos schön aus. Im Reiseführer bekommst du den Zusammenhang: Lage, Atmosphäre, Publikum, Entfernung, Infrastruktur, Verkehr, Ausflüge und Kombinationsmöglichkeiten.

Gerade auf Koh Samui ist ein gedruckter Reiseführer praktisch, weil man unterwegs ständig kleine Entscheidungen trifft: Fahre ich heute zum Big Buddha oder lieber nach Lamai? Lohnt sich Wat Plai Laem zusammen mit Fisherman’s Village? Welche Route verbindet Hin Ta Hin Yai, Na Muang Waterfall und Lamai Beach? Wann ist ein Bootsausflug in den Ang Thong Marine Park sinnvoll? Wo sollte man wegen Wetter, Strömung oder Entfernung mehr Zeit einplanen?

Der große Vorteil eines Reiseführers in der Hand ist die Ruhe. Du sitzt morgens beim Frühstück, schlägst die Karte auf, markierst deine Route und planst den Tag, ohne dich durch Werbeanzeigen, widersprüchliche Bewertungen und endlose Social-Media-Tipps zu scrollen. Am Strand brauchst du kein Internet, im Roller-Stop keine volle Batterie, im Hotel keinen Laptop. Der Reiseführer liegt einfach da: mit Karten, kurzen Erklärungen, Routen, Hintergrundwissen und Ideen, auf die du online vielleicht gar nicht gekommen wärst.

Google Maps zeigt dir, wo etwas liegt. Ein guter Koh-Samui-Reiseführer erklärt dir, warum dieser Ort zu deinem Tag passt, wie du ihn sinnvoll kombinierst und wann du besser nicht losfährst. Gerade bei einer Inselreise macht das den Unterschied zwischen hektischem Abfahren von Sehenswürdigkeiten und einem entspannten, gut gebauten Reisetag.

Chaweng Beach – lebhaft, zentral und touristisch

Chaweng ist der bekannteste und lebhafteste Strand von Koh Samui. Hier findet man viele Hotels, Restaurants, Bars, Strandclubs, Shops, Massagen, Touranbieter und Nachtleben. Wer zum ersten Mal nach Koh Samui kommt und möglichst viel Infrastruktur möchte, ist in Chaweng gut aufgehoben. Der Strand ist lang, das Wasser oft schön, und man ist nah an vielen Angeboten.

Chaweng ist aber nicht der ruhigste Teil der Insel. Wer absolute Erholung sucht, sollte eher Maenam, Lipa Noi, Taling Ngam oder kleinere Buchten prüfen. Ein Reiseführer ist hier besonders nützlich, weil er hilft, Chaweng nicht nur als „den Hauptstrand“ zu sehen, sondern einzuschätzen: zentral und bequem, aber auch voller, lauter und teurer als ruhigere Gegenden.

Lamai Beach – entspannter Klassiker mit Felsen und Inselgefühl

Lamai ist nach Chaweng einer der bekanntesten Strände der Insel, wirkt aber oft etwas entspannter. Der Ort bietet Restaurants, Bars, Märkte, Unterkünfte und gute Badebereiche, bleibt aber weniger intensiv als Chaweng. In der Nähe liegen die berühmten Felsformationen Hin Ta und Hin Yai, die auch im offiziellen TAT-Routenvorschlag für Koh Samui genannt werden.

Lamai ist ein guter Kompromiss für Reisende, die Strand, Restaurants und Bewegung möchten, aber nicht mitten im größten Nachtleben wohnen wollen. Von hier lassen sich auch Ausflüge in den Süden und ins Inselinnere gut planen.

Bophut und Fisherman’s Village – Charme, Restaurants und Nachtmarkt

Bophut gehört zu den angenehmsten Bereichen der Insel. Besonders das Fisherman’s Village ist beliebt: alte Geschäftshäuser, kleine Boutiquen, Restaurants am Wasser, Bars, Cafés und Nachtmarktstimmung. Die Tourism Authority of Thailand beschreibt Bo Phut als Ort mit altem Charme und umgebauten alten chinesischen Geschäftshäusern.

Fisherman’s Village ist ideal für einen Abend. Man kann essen, bummeln, Souvenirs kaufen, aufs Meer schauen und Koh Samui etwas ruhiger erleben als in Chaweng. Auch für Paare und Familien ist Bophut oft angenehmer als die lauten Partybereiche.

Big Buddha und Wat Phra Yai

Der Big Buddha, offiziell Wat Phra Yai, gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Koh Samuis. Die Tourism Authority of Thailand nennt Wat Phra Yai eine berühmte Touristenattraktion der Insel, die 1972 errichtet wurde und bei Buddhisten wie Besuchern hoch verehrt ist.

Der Tempel liegt im Nordosten der Insel und lässt sich gut mit Wat Plai Laem, Bophut und Fisherman’s Village kombinieren. Wichtig ist respektvolle Kleidung: Schultern und Knie sollten beim Tempelbesuch bedeckt sein, Schuhe werden an vielen Tempelbereichen ausgezogen. Das Auswärtige Amt weist für Thailand allgemein darauf hin, dass beim Betreten von Tempeln, Moscheen und Kirchen auf angemessene Kleidung geachtet werden sollte.

Wat Plai Laem – farbenfroher Tempel am Wasser

Wat Plai Laem liegt ebenfalls im Nordosten und gehört zu den fotogensten Tempelanlagen der Insel. Besonders auffällig sind die großen Figuren, der See, die Brücken und die Mischung aus buddhistischen und chinesisch geprägten Elementen. Der Tempel lässt sich sehr gut mit Big Buddha verbinden, weil beide Sehenswürdigkeiten nah beieinanderliegen.

Ein Reiseführer hilft hier, nicht nur „schöne Tempelbilder“ zu machen, sondern die Orte respektvoller einzuordnen. In Thailand sind Tempel aktive religiöse Orte, keine reinen Fotokulissen. Gerade bei einer Strandinsel wie Koh Samui vergisst man leicht, dass Kultur, Religion und Alltag genauso Teil der Reise sind wie Meer und Kokospalmen.

Hin Ta und Hin Yai – Felsformationen bei Lamai

Hin Ta und Hin Yai, die Großvater- und Großmutter-Felsen, gehören zu den klassischen Fotostopps bei Lamai. Die Felsformationen sind touristisch bekannt, aber auch landschaftlich schön gelegen. Die TAT führt Hin Ta Hin Yai im offiziellen 4-Tage-Routenvorschlag für Koh Samui und Surat Thani auf.

Man sollte den Ort nicht überbewerten, aber als kurzer Stopp zusammen mit Lamai, Aussichtspunkten oder einem Südinsel-Ausflug lohnt er sich. Genau hier ist ein Reiseführer praktisch: Er hilft zu entscheiden, ob ein Ort ein Hauptziel oder eher ein kurzer Zwischenstopp ist.

Na Muang Waterfall und Inselinneres

Koh Samui besteht nicht nur aus Strand. Im Inselinneren gibt es Hügel, Palmen, Dschungelbereiche, Wasserfälle, Aussichtspunkte und kleine Straßen. Na Muang Waterfall gehört zu den bekanntesten Wasserfällen der Insel. Je nach Jahreszeit führt er mehr oder weniger Wasser. Nach Regen kann es rutschig werden, in trockenen Zeiten wirkt er weniger spektakulär.

Für Ausflüge ins Inselinnere sind feste Schuhe, Wasser und vorsichtige Planung sinnvoll. Rollerfahren ist auf Koh Samui beliebt, aber nicht ungefährlich. Die TAT warnt ausdrücklich, dass Motorbikes zwar günstig und bequem sind, aber zahlreiche Unfälle und Todesfälle verursachen; sie empfiehlt Helm, nüchternes Fahren und defensive Fahrweise. Auch das Auswärtige Amt betont, dass in Thailand die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle sehr hoch ist und ein großer Anteil Zweiradfahrer betrifft.

Ang Thong National Marine Park – Inselwelt vor Koh Samui

Der Mu Ko Ang Thong Marine National Park ist einer der schönsten Ausflüge ab Koh Samui. Die Inselwelt besteht aus grünen Kalksteininseln, türkisfarbenem Wasser, Stränden, Aussichtspunkten, Lagunen, Schnorchelplätzen und Kajakmöglichkeiten. Die Tourism Authority of Thailand nennt den Marine Park ausdrücklich als Teil des Inselarchipels rund um Koh Samui und als Kajakparadies beziehungsweise Tagesausflug ab Ko Samui.

Der Park ist ein typisches Tagesausflugsziel. Aktivitäten sind Schnorcheln, Kajakfahren, Strandbesuche und Wandern; der Zugang erfolgt über lizenzierte Touranbieter. Nach Angaben von Thai National Parks ist der Park täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet, wird aber üblicherweise vom 1. November bis 15. Dezember je nach Wetterbedingungen während der Monsunzeit geschlossen; die Eintrittsgebühr für ausländische Erwachsene wird dort mit 300 Baht angegeben.

Ein Reiseführer ist für Ang Thong besonders wichtig, weil man nicht einfach spontan mit irgendeinem Boot losfahren sollte. Man muss Saison, Wetter, Anbieter, Bootstyp, Sicherheitsausrüstung, Schnorchelbedingungen, Seekrankheit und Rückfahrt bedenken. Das Auswärtige Amt empfiehlt bei Fähren und Ausflugsbooten, auf Sicherheits- und Rettungseinrichtungen zu achten.

Maenam, Lipa Noi und Taling Ngam – die ruhigeren Seiten

Wer Koh Samui ruhiger erleben möchte, sollte nicht nur Chaweng und Lamai anschauen. Maenam im Norden ist entspannter, oft günstiger und beliebt bei Familien, Langzeitreisenden und Menschen, die zwar Infrastruktur möchten, aber weniger Trubel. Lipa Noi im Westen ist bekannt für flachere Strände und Sonnenuntergänge. Taling Ngam wirkt abgelegener, ruhiger und landschaftlich sehr schön.

Gerade für diese Auswahl ist ein Reiseführer in der Hand wertvoll. Online sieht man überall nur „schöner Strand“. Ein Reiseführer erklärt die Atmosphäre: Wo ist es lebhaft? Wo ist es ruhig? Wo braucht man ein Auto? Wo ist der Strand gut zum Baden? Wo ist man weit weg von Nachtleben? Wo gibt es Sonnenuntergänge? Solche Informationen entscheiden am Ende, ob die Unterkunft wirklich zur Reise passt.

Essen, Nachtmärkte und Thai-Küche

Koh Samui ist kulinarisch sehr angenehm. Man findet klassische Thai-Gerichte, südthailändische Küche, frischen Fisch, Currys, Suppen, Street Food, Nachtmärkte, Strandrestaurants, Cafés, internationale Küche und gehobene Restaurants. Typisch sind Pad Thai, Tom Yum, Som Tam, Massaman Curry, Green Curry, Mango Sticky Rice, gegrillter Fisch, Satay, Roti, Kokosdesserts und viele Meeresfrüchte.

Fisherman’s Village, Chaweng, Lamai und Nachtmärkte sind gute Orte, um verschiedene Gerichte zu probieren. In einfachen Lokalen und an Straßenständen isst man oft günstiger und authentischer als in touristischen Strandrestaurants. Ein Reiseführer hilft hier, typische Gerichte zu erkennen und nicht nur nach Bewertungen zu bestellen. Gerade in Thailand ist es schön, wenn man Speisekarten nicht nur übersetzt, sondern versteht, was hinter den Gerichten steckt.

Wellness, Yoga, Muay Thai und Aktivitäten

Koh Samui ist auch eine Insel für Wellness und Aktivitäten. Die TAT nennt unter anderem Kochkurse, Yoga-Unterricht, Muay-Thai-Training, Tauchen und Golf als Aktivitäten auf Koh Samui. Dazu kommen Massagen, Spas, Beachclubs, Bootstouren, Schnorcheln, Tagesausflüge nach Koh Phangan oder Koh Tao, Kochkurse und Tempelrouten.

Wer Ruhe sucht, findet Wellnesshotels und Yogaprogramme. Wer Bewegung will, plant Muay Thai, Wandern, Kajak oder Tauchen. Wer einfach Urlaub machen möchte, bleibt an einem Strand und ergänzt ein paar Ausflüge. Koh Samui funktioniert für sehr unterschiedliche Reisetypen.

Anreise und Fortbewegung

Koh Samui hat einen eigenen Flughafen, der vor allem die schnelle Anreise von Bangkok und anderen Orten ermöglicht. Günstiger ist oft die Kombination aus Flug nach Surat Thani und anschließendem Bus-Fähre-Transfer nach Koh Samui. Fähren und Kombitickets verändern sich saisonal, daher sollte man aktuelle Verbindungen vor der Buchung prüfen. Direct Ferries nennt für die Strecke Surat Thani Airport nach Koh Samui Nathon Pier Verbindungen mit Lomprayah und Seatran sowie eine typische Reisedauer von rund vier Stunden.

Auf der Insel selbst nutzt man Taxis, Songthaews, Mietwagen, Roller oder private Transfers. Es word empfohlen, Taxi- und Tuk-Tuk-Preise vor Fahrtantritt zu verhandeln. Wer Roller fährt, sollte nur fahren, wenn er wirklich Erfahrung hat, immer Helm tragen, nicht alkoholisiert fahren und Versicherungsschutz prüfen. Ein internationaler Führerschein ist in Thailand für das Führen von Kfz zusammen mit dem deutschen Führerschein erforderlich; der deutsche Führerschein allein wird nicht anerkannt.

Einreise, Geld und praktische Hinweise

Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte in Thailand grundsätzlich kein Visum vor der Einreise; bei Einreisen auf dem Luft- oder Landweg ist ein Aufenthalt von maximal 60 Tagen zulässig. Eine einmalige Verlängerung um maximal 30 Tage ist für touristische Zwecke möglich, muss aber rechtzeitig bei der Immigration beantragt werden.

Die Einreise ist mit Reisepass, vorläufigem Reisepass oder Kinderreisepass möglich, nicht mit Personalausweis oder vorläufigem Personalausweis. Reisedokumente müssen bei Einreise mindestens sechs Monate gültig sein. Zusätzlich müssen Reisende ohne thailändische Staatsangehörigkeit vor Ankunft die kostenlose Thailand Digital Arrival Card online ausfüllen; die Registrierung ist frühestens drei Tage vor Ankunft möglich.

Bezahlt wird mit Thai Baht. Kreditkarten sind verbreitet, Geldautomaten gibt es vielerorts, aber das Auswärtige Amt warnt vor manipulierten Geldautomaten in Touristenorten und empfiehlt, Geld möglichst in autorisierten Wechselstuben zu tauschen sowie Kreditkarten nicht aus der Hand zu geben.

Sicherheit, Verhalten und Gesundheit

Koh Samui ist touristisch gut erschlossen, aber man sollte nicht sorglos werden. Wertsachen gehören nicht unbeaufsichtigt an den Strand, Drinks sollte man nicht unbeaufsichtigt lassen, und nachts sollte man einsame Strände oder unbeleuchtete Wege meiden. Die TAT empfiehlt außerdem, beim Baden oder Spazieren am Strand bei Nacht vorsichtig zu sein, besonders allein.

In Thailand sind E-Zigaretten verboten; Einfuhr, Besitz und Konsum können mit hohen Geld- oder Haftstrafen belegt werden. An einigen Stränden, darunter auch auf Samui, gilt Rauchverbot; Verstöße können ebenfalls hart bestraft werden. Drogenbesitz wird in Thailand sehr streng bestraft, und Cannabisprodukte sind seit 2025 wieder deutlich restriktiver geregelt.

Gesundheitlich sind Mückenschutz, Sonnenschutz, ausreichend Flüssigkeit und vorsichtiger Umgang mit Leitungswasser wichtig. Das Auswärtige Amt nennt für Thailand unter anderem Dengue-Risiko landesweit, besonders während der Regenzeit, und empfiehlt reisemedizinische Beratung zu Impfungen.

Beste Reisezeit für Koh Samui

Koh Samui hat tropisches Klima. Anders als viele Andamanen-Ziele wie Phuket oder Krabi hat Koh Samui eine etwas andere Regenverteilung. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass im Südosten der Thai-Halbinsel, darunter Koh Samui, auch von November bis Januar Starkregen und vereinzelte Tropenstürme auftreten können.

Für viele Reisende sind Februar bis April sehr gute Monate, weil das Wetter oft sonnig und relativ trocken ist. Auch Mai bis August kann für Koh Samui attraktiv sein, gerade im Vergleich zu westthailändischen Inseln, die dann stärker vom Südwestmonsun betroffen sein können. November und teils Dezember sind für Koh Samui riskanter, wenn man möglichst stabile Strandtage sucht. Wer Ang Thong Marine Park besuchen möchte, sollte zusätzlich beachten, dass der Park üblicherweise vom 1. November bis 15. Dezember wetterbedingt geschlossen ist.

Wie viele Tage sollte man für Koh Samui einplanen?

Für Koh Samui sind fünf bis sieben Tage ideal. Drei Tage reichen für einen kurzen Strandaufenthalt, aber dann bleibt wenig Zeit für Inselrundfahrt, Tempel, Nachtmarkt, Ang Thong oder ruhigere Strände. Eine Woche gibt genug Raum für Erholung und Ausflüge.

Eine gute 7-Tage-Route:

Tag 1: Ankommen, Strand, erste Massage, Abendessen in Chaweng oder Bophut.
Tag 2: Big Buddha, Wat Plai Laem, Fisherman’s Village und Nachtmarkt.
Tag 3: Lamai Beach, Hin Ta Hin Yai, Aussichtspunkt und entspannter Abend.
Tag 4: Ang Thong Marine Park als Bootsausflug mit Schnorcheln, Kajak oder Aussichtspunkt.
Tag 5: Maenam, Bophut oder ruhiger Strandtag.
Tag 6: Na Muang Waterfall, Inselinneres, Taling Ngam oder Sonnenuntergang im Westen.
Tag 7: Wellness, Kochkurs, Shopping, Strand und Rückreise.

Mit mehr Zeit kann man Koh Phangan oder Koh Tao ergänzen. Wer nur Erholung möchte, sollte weniger Ausflüge planen und lieber einen passenden Strand auswählen.

Aktuelle Reiseführer für Koh Samui

Ein guter Koh-Samui-Reiseführer sollte nicht nur Strände aufzählen, sondern die Insel wirklich sortieren. Besonders hilfreich sind:

  1. Strandvergleich: Chaweng, Lamai, Bophut, Maenam, Lipa Noi, Taling Ngam
  2. Tempelroute mit Big Buddha, Wat Plai Laem und weiteren Kulturstopps
  3. Inselrundfahrt mit Hin Ta Hin Yai, Wasserfällen und Aussichtspunkten
  4. Fisherman’s Village, Nachtmärkte und Essensrouten
  5. Ang Thong Marine Park mit Saison, Bootstypen, Sicherheit und Eintritt
  6. Hinweise zu Roller, Taxi, Mietwagen und Führerschein
  7. Wetter, Regenzeit, beste Reisezeit und Monsununterschiede
  8. Tagesausflüge nach Koh Phangan, Koh Tao oder Surat Thani
  9. Gesundheit, Mückenschutz, E-Zigaretten-Verbot, Rauchverbote und Tempelkleidung
  10. Routenvorschläge für 3, 5, 7 und 10 Tage

Gerade für Koh Samui ist ein Reiseführer in der Hand ein echter Reisebegleiter. Er hilft dir, die Insel nicht nur nach hübschen Bildern auszuwählen, sondern nach Stimmung, Lage, Wetter, Transport und Reisetempo. Du kannst im Flugzeug lesen, am Strand blättern, im Hotel deine Route markieren und unterwegs spontan nachschlagen, ohne immer wieder dein Handy aus der Tasche zu holen.

Das macht die Reise ruhiger. Du bist nicht ständig im digitalen Suchmodus, sondern hast einen roten Faden. Der Reiseführer gibt dir Überblick, Google Maps die Navigation und aktuelle Apps die Öffnungszeiten. Zusammen ist das die beste Kombination.

Fazit zum Koh-Samui-Reiseführer

Koh Samui ist eine der vielseitigsten Inseln Thailands. Chaweng bietet Leben und Infrastruktur, Lamai einen guten Mix aus Strand und Entspannung, Bophut und Fisherman’s Village Charme und Restaurants, Maenam und Taling Ngam mehr Ruhe, Big Buddha und Wat Plai Laem Kultur, Na Muang Natur und der Ang Thong Marine Park eines der schönsten Bootserlebnisse im Golf von Thailand.

Wer Koh Samui nur als Strandinsel betrachtet, wird schöne Urlaubstage haben. Wer mit einem guten Reiseführer in der Hand reist, erkennt mehr: die Unterschiede der Küsten, die Tempelkultur, die Märkte, die Sicherheitsfragen, die Wetterbesonderheiten und die besten Kombinationen für entspannte Reisetage. Genau dadurch wird Koh Samui nicht nur ein Badeziel, sondern eine richtige Inselreise.

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