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Peking Reiseführer: Kaiserpaläste, Tempel und Große Mauer - 2026

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Peking, international meist als Beijing bezeichnet, verbindet monumentale Kaiserarchitektur, traditionelle Hofhäuser, weitläufige Parkanlagen und moderne Geschäftsviertel zu einer der geschichtsträchtigsten Metropolen Asiens. Im Zentrum liegen der Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt, während sich weiter außerhalb der Himmelstempel, der Sommerpalast und mehrere Abschnitte der Großen Mauer befinden. Zwischen diesen bekannten Sehenswürdigkeiten erstrecken sich Hutongs, Märkte, Kunstviertel, Universitätsgebiete und moderne Wohnquartiere.

Die chinesische Hauptstadt ist groß, dicht bebaut und räumlich anspruchsvoller, als ein Blick auf den Stadtplan vermuten lässt. Selbst Sehenswürdigkeiten innerhalb des Zentrums können mehrere Kilometer voneinander entfernt liegen. Hinzu kommen Sicherheitskontrollen, lange Wege in Palastanlagen und stark nachgefragte Eintrittszeiten. Ein Peking Reiseführer sollte deshalb nicht nur die wichtigsten Orte nennen, sondern erklären, welche Sehenswürdigkeiten sinnvoll miteinander kombiniert werden können.

Die Stadt eignet sich für Kulturreisen, Architektur, chinesische Geschichte und kulinarische Entdeckungen. Wer nur drei Tage bleibt, kann die Verbotene Stadt, den Himmelstempel, einige Hutongs und einen Abschnitt der Großen Mauer besuchen. Für einen ausgewogenen ersten Aufenthalt sind jedoch fünf bis sieben Tage sinnvoll. Mit acht bis zehn Tagen bleiben zusätzlich Zeit für Museen, den Sommerpalast, moderne Stadtviertel und einen ruhigeren Tagesausflug in die Umgebung.

Warum Peking als Reiseziel besonders interessant ist

Peking war über Jahrhunderte politisches und kulturelles Zentrum verschiedener chinesischer Dynastien. Besonders während der Ming- und Qing-Zeit entstanden Paläste, Tempel, Zeremonialanlagen und Stadtachsen, die das heutige Zentrum weiterhin prägen. Die Verbotene Stadt, der Himmelstempel und der Sommerpalast dokumentieren unterschiedliche Bereiche kaiserlicher Herrschaft: politische Macht, religiöse Rituale und das private Leben des Hofes.

Gleichzeitig ist Peking keine ausschließlich historische Stadt. Breite Ringstraßen, Hochhäuser, moderne Bahnhöfe, Technologieunternehmen und neue Kulturgebäude zeigen die Entwicklung einer globalen Metropole. Im Central Business District stehen gläserne Türme, während in älteren Vierteln noch eingeschossige Hofhäuser und schmale Gassen erhalten sind.

Gerade dieser Kontrast macht die Stadt interessant. Ein Vormittag kann in einer jahrhundertealten Tempelanlage beginnen und am Abend in einem modernen Kunstzentrum oder einem Restaurantviertel enden. Zwischen historischen Monumenten und dem heutigen Alltag liegen jedoch erhebliche Entfernungen. Eine gute Tagesplanung ist deshalb wichtiger als eine besonders lange Liste von Sehenswürdigkeiten.

Platz des Himmlischen Friedens

Der Tian’anmen-Platz, auf Deutsch Platz des Himmlischen Friedens, liegt im politischen und symbolischen Zentrum Pekings. Er gehört zu den größten innerstädtischen Plätzen der Welt und wird von monumentalen Gebäuden eingerahmt.

Im Norden steht das Tor des Himmlischen Friedens, das den Übergang zur Verbotenen Stadt markiert. An den übrigen Seiten befinden sich unter anderem die Große Halle des Volkes, das Chinesische Nationalmuseum und das Mao-Mausoleum. In der Mitte des Platzes erhebt sich das Denkmal für die Helden des Volkes.

Der Platz ist kein gewöhnlicher öffentlicher Stadtraum. Sicherheitskontrollen, Zugangsbeschränkungen und festgelegte Eingänge gehören zum Besuch. Reisepass und eventuell erforderliche Reservierungsnachweise sollten griffbereit sein. Fotografieren ist grundsätzlich möglich, dennoch empfiehlt sich ein zurückhaltender Umgang mit sensiblen politischen Themen und Sicherheitsanlagen.

Der Platz lässt sich am sinnvollsten mit dem Tor des Himmlischen Friedens und der Verbotenen Stadt verbinden. Für diese Kombination sollte ein vollständiger Tag vorgesehen werden.

Die Verbotene Stadt

Die Verbotene Stadt war vom frühen 15. Jahrhundert bis zum Ende der Kaiserzeit das politische und zeremonielle Zentrum Chinas. Der weitläufige Palastkomplex besteht aus Toren, Höfen, Hallen, Gärten und Wohnbereichen. Die streng symmetrische Anlage folgt einer Nord-Süd-Achse und spiegelt traditionelle Vorstellungen von kosmischer Ordnung, Hierarchie und kaiserlicher Macht wider.

Zu den wichtigsten Bereichen gehören das Mittagstor, die Halle der Höchsten Harmonie, die Halle der Mittleren Harmonie und die Halle zur Wahrung der Harmonie. Diese repräsentativen Gebäude dienten großen Staatszeremonien. Weiter nördlich liegen privatere Palastbereiche, in denen Kaiser, Familienangehörige und Hofpersonal lebten.

Viele Besucher folgen ausschließlich der zentralen Achse. Dadurch bleiben seitliche Höfe, kleinere Ausstellungen und ruhigere Palastbereiche häufig unbeachtet. Wer sich intensiver für Kunst, Uhren, Keramik oder das Hofleben interessiert, sollte ausreichend Zeit für die Nebengebäude einplanen.

Für die Verbotene Stadt sind mindestens vier Stunden angemessen. Kulturinteressierte können nahezu einen ganzen Tag dort verbringen. Tickets und Zugangszeiten sind häufig stark nachgefragt. Eine frühzeitige Reservierung über offizielle Kanäle ist daher sinnvoll.

Jingshan-Park und der Blick auf die Palastanlage

Direkt nördlich der Verbotenen Stadt liegt der Jingshan-Park. Sein zentraler Hügel entstand aus Erde, die beim Bau der Wassergräben und Palastanlagen ausgehoben wurde.

Vom höchsten Pavillon öffnet sich einer der besten Blicke auf die Dächer der Verbotenen Stadt. Die strenge Achse, die gelben Dächer und die moderne Skyline im Hintergrund werden von dort besonders deutlich. Bei klarer Sicht reicht der Blick weit über das historische Zentrum.

Der Aufstieg ist relativ kurz, umfasst aber mehrere Treppen. Nach dem langen Rundgang durch die Verbotene Stadt kann er dennoch anstrengend wirken. Jingshan eignet sich besonders am späten Nachmittag, wenn das Licht flacher auf die Palastdächer fällt.

Westlich schließt sich der Beihai-Park an, der mit See, Insel, Tempeln und historischen Pavillons eine ruhigere Ergänzung zum kaiserlichen Zentrum bietet.

Hutongs und traditionelle Hofhäuser

Hutongs sind schmale Gassen, die traditionelle Wohnviertel mit sogenannten Siheyuan-Hofhäusern erschließen. Sie gehören zu den charakteristischen Elementen des alten Peking. Viele dieser Viertel wurden im Zuge der Modernisierung verändert oder abgerissen, andere restauriert und touristisch entwickelt.

Die bekanntesten Hutong-Gebiete liegen rund um den Trommelturm, den Glockenturm, den Houhai-See und die Nanluoguxiang. Letztere ist stark kommerzialisiert und bietet Geschäfte, Snacks und Cafés. Für einen ruhigeren Eindruck eignen sich kleinere Nebenstraßen abseits der Hauptwege.

Ein Hutong-Rundgang sollte mit Respekt vor den Bewohnern erfolgen. Viele Innenhöfe sind private Wohnräume und keine frei zugänglichen Sehenswürdigkeiten. Offene Türen bedeuten nicht automatisch, dass Besucher eintreten dürfen.

Rikscha-Touren werden häufig angeboten, vermitteln aber je nach Route nur einen oberflächlichen Eindruck. Ein geführter Spaziergang mit historischen Hintergrundinformationen kann mehr über Stadtplanung, Familienstrukturen und die Veränderungen der Viertel erklären.

Trommelturm, Glockenturm und Houhai

Der Trommelturm und der Glockenturm standen im traditionellen Peking für die öffentliche Zeitmessung. Trommeln und Glocken markierten Tageszeiten und strukturierten das Leben innerhalb der früheren Stadtmauern.

Beide Türme liegen nördlich der historischen Innenstadt. Von den oberen Ebenen eröffnen sich Blicke auf Hutong-Dächer und moderne Stadtteile. Steile Treppen machen den Aufstieg für Menschen mit eingeschränkter Mobilität anspruchsvoll.

Westlich davon liegen Houhai und weitere miteinander verbundene Seen. Promenaden, Restaurants und Bars prägen die Ufer. Tagsüber eignet sich die Umgebung für Spaziergänge, während sie am Abend deutlich lebhafter wird.

Ein sinnvoller Rundgang beginnt am Glockenturm, führt über den Trommelturm durch kleinere Hutongs und endet am Houhai-See. Dafür sollten ungefähr drei bis vier Stunden eingeplant werden.

Himmelstempel

Der Himmelstempel liegt südlich des historischen Zentrums und gehört zu den bedeutendsten zeremoniellen Anlagen Chinas. Die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien führten dort Rituale durch, um für gute Ernten und die Harmonie zwischen Himmel und Erde zu bitten.

Das bekannteste Gebäude ist die runde Halle des Erntegebets mit ihrem dreifachen blauen Dach. Weitere zentrale Bereiche sind das Kaiserliche Himmelsgewölbe und der kreisförmige Himmelsaltar. Die Architektur basiert auf symbolischen Zahlen, Farben und geometrischen Formen.

Der umgebende Park ist ein wichtiger Teil des Besuchs. Besonders am Morgen treffen sich dort Bewohner zu Tai-Chi, Tanz, Musik, Kartenspielen und gemeinschaftlichen Übungen. Dadurch verbindet sich die historische Anlage mit dem heutigen Stadtleben.

Für Park und Tempelkomplex sollten mindestens drei Stunden eingeplant werden. Der frühe Morgen bietet eine besonders lebendige, aber zugleich entspannte Atmosphäre.

Sommerpalast

Der Sommerpalast liegt im Nordwesten Pekings und diente dem Kaiserhof als Rückzugsort während der warmen Monate. Seen, Hügel, Pavillons, Brücken, Wandelgänge und Tempel bilden eine weitläufige Landschaftsanlage.

Der Kunming-See nimmt einen großen Teil des Geländes ein. Oberhalb des Ufers erhebt sich der Hügel der Langlebigkeit mit Tempeln und Aussichtspunkten. Besonders bekannt ist der Lange Korridor, dessen Balken und Decken mit zahlreichen Szenen bemalt sind.

Der Sommerpalast ist deutlich größer, als viele Besucher erwarten. Ein vollständiger Rundgang kann mehrere Stunden dauern. Wer nur wenig Zeit hat, sollte sich auf den östlichen Palastbereich, den Langen Korridor und den Hügel der Langlebigkeit konzentrieren.

Bei gutem Wetter sind Bootsfahrten auf dem See eine angenehme Ergänzung. Im Winter kann die gefrorene Wasserfläche eine völlig andere Atmosphäre schaffen. Für den gesamten Besuch ist ein halber bis ganzer Tag sinnvoll.

Die Große Mauer bei Peking

Mehrere Abschnitte der Großen Mauer sind von Peking aus als Tagesausflug erreichbar. Sie unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Restaurierung, Besucherzahlen, Landschaft und körperlichem Anspruch.

Badaling ist der bekannteste und am stärksten ausgebaute Abschnitt. Seilbahnen, befestigte Wege und eine gute Verkehrsanbindung machen ihn leicht zugänglich. Entsprechend hoch kann das Besucheraufkommen sein.

Mutianyu bietet ebenfalls restaurierte Mauern und Seilbahnen, wirkt jedoch häufig landschaftlicher und etwas ruhiger. Wachtürme, bewaldete Berghänge und längere begehbare Abschnitte machen Mutianyu zu einer ausgewogenen Wahl für den ersten Besuch.

Jinshanling liegt weiter entfernt und bietet eine Verbindung aus restaurierten und ursprünglicher wirkenden Bereichen. Der Abschnitt eignet sich besonders für längere Wanderungen und Reisende, die mehr Zeit investieren möchten.

Jiankou ist steil, teilweise verfallen und nicht für gewöhnliche touristische Spaziergänge geeignet. Ungesicherte Mauern, loses Gestein und schwierige Orientierung machen diesen Bereich riskant.

Für einen Mauerbesuch sollte ein vollständiger Tag eingeplant werden. Frühzeitige Abfahrt reduziert Verkehr und Besucherandrang. Feste Schuhe, Wasser und Kleidung für wechselnde Bergbedingungen sind unverzichtbar.

Lamatempel und Konfuziustempel

Der Yonghe-Tempel, häufig Lamatempel genannt, gehört zu den bedeutendsten tibetisch-buddhistischen Tempelanlagen außerhalb Tibets. Die frühere Residenz wurde im 18. Jahrhundert in ein Kloster umgewandelt.

Mehrere hintereinanderliegende Höfe führen zu reich ausgestatteten Hallen mit Buddhafiguren, Gebetsräumen und religiösen Kunstwerken. Besonders bekannt ist eine sehr hohe Maitreya-Figur, die aus einem einzigen Sandelholzstamm gefertigt wurde.

In der Nähe liegen der Konfuziustempel und die frühere Kaiserliche Akademie. Sie vermitteln einen anderen Bereich chinesischer Geistesgeschichte. Während der Lamatempel für buddhistische Religion steht, erinnern Konfuziustempel und Akademie an Bildung, Prüfungswesen und konfuzianische Staatsphilosophie.

Beide Anlagen lassen sich in einem halben Tag miteinander verbinden. Die angrenzende Wudaoying-Hutong bietet Cafés und kleinere Geschäfte für eine anschließende Pause.

Chinesisches Nationalmuseum und weitere Museen

Das Chinesische Nationalmuseum liegt an der Ostseite des Tian’anmen-Platzes. Seine umfangreichen Sammlungen behandeln chinesische Geschichte, Archäologie, Kunst und politische Entwicklung.

Das Museum ist so groß, dass eine vollständige Besichtigung an einem Tag kaum möglich ist. Sinnvoller ist die Auswahl einzelner Abteilungen. Für Archäologie und ältere chinesische Kunst sollten mindestens drei Stunden vorgesehen werden.

Das Hauptstadtmuseum zeigt regionale Geschichte und Kunst aus Peking. Das National Art Museum of China widmet sich chinesischer Malerei, Kalligrafie, Skulptur und moderner Kunst.

Wer sich für Militärgeschichte, Naturwissenschaften oder Eisenbahnen interessiert, findet weitere spezialisierte Museen. Reservierungen und Sicherheitskontrollen sind auch dort häufig Teil des Besuchs.

Kunstviertel 798

Das Kunstviertel 798 liegt im Nordosten Pekings auf dem Gelände früherer Industrieanlagen. Fabrikhallen, Galerien, Ateliers, Cafés und Designgeschäfte bilden einen deutlichen Kontrast zu den kaiserlichen Sehenswürdigkeiten.

Zeitgenössische chinesische Kunst, Fotografie, Installationen und wechselnde Ausstellungen gehören zum Angebot. Nicht alle Galerien besitzen regelmäßige Öffnungszeiten, und der Charakter des Viertels verändert sich durch kommerzielle Nutzung.

Für Kunstinteressierte ist ein halber Tag angemessen. Die Anfahrt dauert aus dem historischen Zentrum vergleichsweise lange und sollte nicht zwischen zwei weit entfernte Sehenswürdigkeiten gedrängt werden.

Olympiapark und modernes Peking

Der Olympiapark erinnert an die Olympischen Sommerspiele von 2008. Das Nationalstadion, bekannt als Vogelnest, und das Nationale Schwimmzentrum mit seiner würfelförmigen Fassade gehören zu den bekanntesten Gebäuden.

Die weitläufige Anlage wirkt besonders am Abend eindrucksvoll, wenn mehrere Gebäude beleuchtet werden. Der Park eignet sich für einen Spaziergang und lässt sich mit nördlichen Stadtteilen verbinden.

Ein anderes Bild des modernen Peking zeigt der Central Business District rund um Guomao. Hochhäuser, Einkaufszentren und ungewöhnliche Architektur dokumentieren das wirtschaftliche Wachstum der Stadt.

Pekingente und regionale Küche

Pekingente gehört zu den bekanntesten Gerichten der Stadt. Die knusprige Haut und das Fleisch werden meist mit dünnen Pfannkuchen, Frühlingszwiebeln, Gurke und einer würzigen Sauce serviert. Für mehrere Personen wird häufig eine ganze Ente bestellt.

Weitere typische Gerichte sind Zhajiangmian, Nudeln mit einer kräftigen Bohnenpaste, sowie verschiedene Teigtaschen, Fleischspieße und geschmorte Speisen. Die Küche Nordchinas verwendet traditionell mehr Weizenprodukte als die südlichen Regionen.

In Hutongs und Wohnvierteln finden sich einfache Nudelrestaurants, Bäckereien und kleine Garküchen. Größere Einkaufszentren bieten moderne Restaurants und internationale Küche. Für einen kulinarischen Überblick ist eine geführte Tour durch ein weniger touristisches Viertel oft informativer als ein Besuch einer stark inszenierten Marktstraße.

Geeignete Viertel für eine Unterkunft

Wangfujing eignet sich für einen ersten Aufenthalt mit Nähe zur Verbotenen Stadt, Einkaufsstraßen und mehreren U-Bahn-Linien. Das Viertel wirkt zentral und komfortabel, kann aber stark besucht sein.

Qianmen liegt südlich des Tian’anmen-Platzes und bietet historische Straßen sowie gute Verbindungen zum Himmelstempel. Teile des Gebiets sind touristisch rekonstruiert.

Dongcheng rund um den Lamatempel, den Trommelturm und die Hutongs eignet sich für Reisende, die traditionelle Viertel und kleinere Hotels bevorzugen. Sanlitun bietet internationale Restaurants, Bars und modernes Nachtleben.

Entscheidend ist die Nähe zu einer U-Bahn-Station. Die Entfernungen innerhalb Pekings sind groß, und eine scheinbar zentrale Unterkunft kann ohne gute Schienenanbindung unpraktisch sein.

Beste Reisezeit für Peking

April bis Mai sowie September bis Oktober eignen sich besonders für Stadtbesichtigungen und Ausflüge zur Großen Mauer. Die Temperaturen sind häufig angenehm, und die Landschaft zeigt sich im Frühling oder Herbst besonders reizvoll.

Der Sommer ist heiß, teilweise schwül und niederschlagsreicher. Sehenswürdigkeiten können während Ferienzeiten stark besucht sein. Frühe Besichtigungen und längere Mittagspausen erleichtern den Tagesablauf.

Der Winter ist kalt und trocken. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind möglich, besonders an der Großen Mauer. Dafür wirken einige Sehenswürdigkeiten ruhiger, und klare Wintertage bieten gute Fernsicht.

Die Luftqualität kann unabhängig von der Jahreszeit schwanken. Aktuelle Werte sollten täglich geprüft und an belasteten Tagen intensive Aktivitäten im Freien reduziert werden.

Empfohlene Aufenthaltsdauer

Drei Tage reichen für Verbotene Stadt, Himmelstempel und einen Ausflug zur Großen Mauer. Der Ablauf bleibt jedoch sehr dicht.

Fünf bis sieben Tage sind für den ersten Aufenthalt ausgewogen. Sommerpalast, Hutongs, Lamatempel und mehrere Museen können dann ergänzt werden.

Acht bis zehn Tage eignen sich für Kunstviertel, Olympiapark, ruhigere Stadtteile und einen zweiten Ausflug in die Umgebung. Peking lässt sich außerdem mit Xi’an, Shanghai oder weiteren Städten Chinas verbinden.

Anreise und Mobilität

Peking besitzt zwei große internationale Flughäfen. Der Beijing Capital International Airport liegt nordöstlich, während Beijing Daxing International Airport südlich des Zentrums liegt. Beide sind durch Schienenverbindungen, Busse und Taxis an die Stadt angebunden.

Die U-Bahn ist für Besucher das wichtigste Verkehrsmittel. Das Netz erschließt nahezu alle zentralen Sehenswürdigkeiten und ist deutlich zuverlässiger als Fahrten im dichten Straßenverkehr. Sicherheitskontrollen gehören an vielen Stationen zum Alltag.

Für Busse und U-Bahn stehen unterschiedliche digitale und physische Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Ausländische Bankkarten und Smartphone-Dienste funktionieren nicht überall identisch. Eine frühzeitige Vorbereitung auf mobile Zahlung, Internetzugang und Übersetzungsapps erleichtert den Aufenthalt.

Taxis sollten mit eingeschaltetem Taxameter oder über etablierte Fahrdienste genutzt werden. Zieladressen sollten zusätzlich in chinesischen Schriftzeichen gespeichert sein.

Aktuelle Reiseführer und passende Bücher für Peking

Für einen Aufenthalt von fünf bis sieben Tagen eignet sich ein kompakter Peking Reiseführer mit U-Bahn-Plan, Stadtkarte und thematischen Rundgängen. Verbotene Stadt, Himmelstempel, Sommerpalast, Hutongs und Große Mauer sollten ausführlich behandelt werden.

Kulturinteressierte profitieren von einem Architektur- oder Geschichtsführer zur chinesischen Kaiserzeit. Ein solcher Band kann die Symbolik von Toren, Hallen, Dachfarben, Himmelsrichtungen und Zeremonialachsen genauer erklären.

Für die Große Mauer ist ein regionaler Wanderführer hilfreich, der Badaling, Mutianyu, Jinshanling und weitere Abschnitte vergleicht. Kunstinteressierte können einen zusätzlichen Führer zu zeitgenössischer chinesischer Kunst und zum Viertel 798 wählen.

Wer Peking als Teil einer längeren China-Reise besucht, benötigt einen umfassenden Landesführer mit Informationen zu Bahnverbindungen, digitaler Infrastruktur und regionalen Unterschieden.

Fazit

Peking verbindet kaiserliche Paläste, religiöse Anlagen, traditionelle Wohnviertel und moderne Architektur zu einer außergewöhnlich dichten Kulturreise. Der Tian’anmen-Platz, die Verbotene Stadt und der Jingshan-Park bilden den historischen Mittelpunkt. Himmelstempel und Sommerpalast zeigen weitere Bereiche kaiserlicher Religion und Hofkultur.

Hutongs, Trommelturm und Houhai vermitteln eine kleinteiligere Seite der Metropole. Lamatempel, Konfuziustempel und Nationalmuseum vertiefen den Zugang zu Religion, Bildung und Geschichte. Die Große Mauer bildet den wichtigsten Tagesausflug und sollte mit ausreichend Zeit geplant werden.

Für einen ersten Aufenthalt sind fünf bis sieben Tage besonders ausgewogen. Ein kompakter Stadtführer genügt für die klassischen Sehenswürdigkeiten. Wer sich intensiver mit Kaiserarchitektur, chinesischer Geschichte oder der Großen Mauer beschäftigen möchte, profitiert von spezialisierten Kultur- und Regionalführern.

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