StartReiseführerReiseführer Lyon – Altstadt, Fourvière, Traboules, Presqu’île, Croix-Rousse und Frankreichs Genussmetropole entdecken

Reiseführer Lyon – Altstadt, Fourvière, Traboules, Presqu’île, Croix-Rousse und Frankreichs Genussmetropole entdecken - 2026

- Werbung -

Lyon ist eine der spannendsten Städte Frankreichs: historisch, elegant, kulinarisch stark, gut zu Fuß erkundbar und deutlich entspannter als Paris. Die Stadt liegt dort, wo Rhône und Saône zusammenfließen, und verbindet römische Geschichte, Renaissance-Altstadt, Seidenweber-Vergangenheit, versteckte Durchgänge, große Plätze, Museen, Flusspromenaden, Street-Art, moderne Architektur und eine der wichtigsten Gastronomiekulturen Frankreichs.

Das historische Zentrum von Lyon gehört seit 1998 zum UNESCO-Welterbe. UNESCO beschreibt die Stadt als Ort mit langer Geschichte, gegründet in römischer Zeit als Hauptstadt der „Drei Gallien“, dessen Stadtgefüge und historische Gebäude die politische, kulturelle und wirtschaftliche Rolle Lyons in Europa sichtbar machen.

Lyon im Überblick

Lyon liegt in der Region Auvergne-Rhône-Alpes und ist nach Paris und Marseille eine der wichtigsten Städte Frankreichs. Für Reisende ist Lyon ideal, weil die Stadt groß genug für mehrere Tage ist, aber kompakt genug, um viele Highlights zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Besonders wichtig sind Vieux Lyon, Fourvière, Presqu’île, Croix-Rousse, die Rhône- und Saône-Ufer, Confluence und die Viertel rund um Les Halles, Bellecour und Hôtel de Ville.

Für eine erste Reise sind zwei bis drei Tage ideal. An einem Tag sieht man die Altstadt, Fourvière und die Presqu’île. Mit zwei Tagen kommen Traboules, Croix-Rousse, Museen, Flusspromenaden und Bouchons dazu. Mit drei bis vier Tagen kann man Confluence, Parc de la Tête d’Or, Les Halles Paul Bocuse oder einen Ausflug ins Beaujolais ergänzen.

Warum ein Reiseführer für Lyon besonders sinnvoll ist

Lyon ist genau die Art von Stadt, bei der ein Reiseführer in der Hand einen großen Unterschied macht. Auf den ersten Blick wirkt vieles übersichtlich: Altstadt, Basilika, großer Platz, gutes Essen. Doch Lyon besteht aus vielen Schichten. Römisches Lugdunum, mittelalterliche Stadt, Renaissance-Höfe, Seidenweber-Viertel, versteckte Traboules, große Handelsgeschichte, moderne Stadtentwicklung und Gastronomie liegen hier eng nebeneinander.

Ein guter Lyon-Reiseführer hilft dir, diese Schichten nicht nur zu sehen, sondern zu verstehen. Ohne Erklärung läufst du vielleicht durch Vieux Lyon und denkst: schöne Gassen, alte Häuser, Restaurants. Mit Reiseführer erkennst du, warum die Innenhöfe wichtig sind, wie die Traboules funktionierten, warum Lyon in der Renaissance eine reiche Handelsstadt war und wie sich die Stadt von Fourvière über die Saône bis zur Presqu’île entwickelt hat.

Besonders praktisch ist ein gedruckter Reiseführer bei der Routenplanung. Lyon hat viele Orte, die dicht beieinanderliegen, aber nicht beliebig kombiniert werden sollten. Vieux Lyon, Saint-Jean, Traboules und Fourvière passen sehr gut zusammen. Presqu’île, Bellecour, Jacobins, Hôtel de Ville und Opéra bilden eine eigene Stadtspaziergang-Route. Croix-Rousse braucht Zeit, weil man dort die Seidenwebergeschichte und die steilen Hänge besser langsam entdeckt. Confluence liegt weiter südlich und lohnt als moderner Kontrast.

Auf dem Smartphone sieht man oft nur einzelne Pins. Ein Reiseführer zeigt Zusammenhänge. Man sieht auf der Karte, wie Rhône und Saône die Stadt formen, warum Fourvière über der Altstadt thront, wie die Presqu’île zwischen den Flüssen liegt und warum Croix-Rousse historisch ein eigenes Viertelgefühl hat. Genau diese Übersicht ist in Lyon wichtig.

Unterwegs ist ein Reiseführer in der Hand besonders angenehm. Du kannst im Café blättern, in der Metro kurz nachschlagen, am Saône-Ufer die nächste Route planen oder beim Abendessen entscheiden, ob am nächsten Tag Croix-Rousse, Confluence oder ein Museum sinnvoller ist. Kein Akku, kein schlechter Empfang, kein endloses Scrollen, keine zehn offenen Tabs. Das Buch gibt dir Ruhe und Orientierung.

Google Maps zeigt dir den Weg zur nächsten Traboule. Ein guter Reiseführer erklärt dir, warum diese Traboule historisch interessant ist, wie sie mit Handel und Seidenwebern zusammenhängt und welche anderen Durchgänge in der Nähe liegen. Genau dadurch wird Lyon nicht nur eine schöne Stadt, sondern eine Stadt, die man bewusster erlebt.

Vieux Lyon – Renaissance-Altstadt und UNESCO-Herz

Vieux Lyon ist einer der wichtigsten Bereiche der Stadt und gehört zu den schönsten Altstadtvierteln Frankreichs. Das Viertel liegt am westlichen Saône-Ufer unterhalb von Fourvière und ist bekannt für enge Gassen, Renaissance-Häuser, Innenhöfe, Treppentürme, Galerien, Restaurants und die berühmten Traboules. Die offizielle Tourismus-Seite beschreibt Vieux Lyon als 24 Hektar großes Viertel mit Höfen, Treppentürmen, italienisch geprägten Galerien und traditionellen Traboule-Durchgängen.

Der wichtigste Bereich liegt rund um die Kathedrale Saint-Jean, die Rue Saint-Jean und die Rue du Bœuf. Hier findet man viele Restaurants, kleine Geschäfte und historische Fassaden. Vieux Lyon ist touristisch, aber trotzdem sehr atmosphärisch, besonders morgens oder am Abend, wenn die Gassen ruhiger werden.

Ein Reiseführer ist hier besonders hilfreich, weil die spannendsten Orte oft nicht direkt auf der Straße liegen. Viele Höfe und Durchgänge verstecken sich hinter Türen. Wer nur ziellos durch die Rue Saint-Jean läuft, sieht eine hübsche Altstadt. Wer mit Reiseführer unterwegs ist, erkennt die Renaissance-Struktur, die Handelshäuser, die Innenhöfe und die versteckten Wege.

Traboules – Lyons geheime Durchgänge

Die Traboules sind eines der besonderen Merkmale Lyons. Es handelt sich um versteckte Durchgänge durch Häuserblöcke, Innenhöfe und Treppenhäuser. Sie ermöglichten schnelle Wege zwischen Straßen, Höfen und Flussufern und wurden später auch mit der Seidenwebergeschichte der Stadt verbunden. Laut offizieller Lyon-Tourismusinformation gibt es etwa 500 Traboules in mehr als 230 Straßen: rund 200 in Vieux Lyon, 160 an den Hängen von Croix-Rousse und 130 auf der Presqu’île; nur ein Teil ist öffentlich zugänglich.

Besonders bekannt ist die „Longue Traboule“ zwischen Rue Saint-Jean und Rue du Bœuf. Die offizielle französische Tourismusseite nennt außerdem mehrere sehenswerte Traboules und Höfe in Vieux Lyon, darunter Verbindungen bei Rue Saint-Jean, Maison des Avocats und Maison du Chamarier.

Beim Besuch sollte man respektvoll sein: Viele Traboules liegen in Wohnhäusern. Leise sprechen, keine Türen blockieren, nicht in private Bereiche gehen und Hinweise beachten. Ein Reiseführer hilft hier, weil er nicht nur die bekanntesten Durchgänge nennt, sondern auch erklärt, wie man sie findet und welche man sinnvoll in einen Spaziergang einbaut.

Fourvière – Basilika, Aussicht und römisches Erbe

Fourvière ist der Hügel über Vieux Lyon und einer der besten Aussichtspunkte der Stadt. Oben steht die Basilika Notre-Dame de Fourvière, eines der bekanntesten Wahrzeichen Lyons. Von der Terrasse aus sieht man über Vieux Lyon, Saône, Presqu’île, Rhône, moderne Viertel und bei klarer Sicht bis zu den Alpen.

Fourvière ist aber nicht nur wegen der Aussicht wichtig. Lyon wurde in römischer Zeit auf dem Fourvière-Hügel gegründet; die offizielle Tourismus-Seite nennt die Gründung im Jahr 43 v. Chr. und beschreibt, wie sich Lyon von dort aus über zwei Hügel und zwei Flüsse entwickelte.

Sehr sehenswert sind die antiken Theater und das Lugdunum-Museum. Wer Lyon historisch verstehen möchte, sollte Fourvière nicht nur als Fotostopp sehen, sondern als Ursprung der Stadt. Der Weg hinauf kann zu Fuß erfolgen, bequemer ist die Standseilbahn. Runter läuft man schön durch Gärten und Wege Richtung Vieux Lyon.

Kathedrale Saint-Jean und Altstadtspaziergang

Die Kathedrale Saint-Jean-Baptiste liegt im Zentrum von Vieux Lyon und ist ein guter Startpunkt für einen Altstadtspaziergang. Von hier aus kann man durch die Rue Saint-Jean laufen, in Seitenstraßen abbiegen, Innenhöfe entdecken und langsam Richtung Saint-Paul oder Saint-Georges gehen.

Die Gegend ist besonders schön, wenn man sich Zeit nimmt. Lyon ist keine Stadt, die man nur über große Einzelmonumente erleben sollte. Viele Eindrücke entstehen durch Fassaden, Türen, Höfe, Schilder, kleine Plätze, Treppen und Blicke zur Basilika. Ein Reiseführer hilft, aus diesem Spaziergang eine Route mit Bedeutung zu machen.

Presqu’île – Bellecour, Jacobins, Oper und Stadtleben

Die Presqu’île ist die Halbinsel zwischen Rhône und Saône. Hier liegt das elegante Zentrum Lyons mit Place Bellecour, Place des Jacobins, Rue de la République, Hôtel de Ville, Opéra, Place des Terreaux und vielen Geschäften, Cafés und Restaurants.

Place Bellecour gehört zu den größten und bekanntesten Plätzen der Stadt. Von hier aus hat man einen guten Blick Richtung Fourvière und kann leicht in verschiedene Richtungen starten: nach Norden Richtung Terreaux und Opéra, nach Westen zur Saône und Altstadt oder nach Süden Richtung Perrache und Confluence.

Die Presqu’île zeigt Lyon von seiner urbanen, eleganten Seite. Breite Straßen, Plätze, klassische Fassaden, Shopping und Stadtleben bilden einen starken Kontrast zu den engen Gassen von Vieux Lyon.

Croix-Rousse – Seidenweber, Hänge und kreative Stadt

Croix-Rousse liegt nördlich der Presqu’île und war historisch das Viertel der Seidenweber, der sogenannten Canuts. Die Hänge, Treppen, Durchgänge und hohen Gebäude erzählen viel über die Arbeits- und Sozialgeschichte der Stadt. Auch hier gibt es Traboules und Passagen, aber die Atmosphäre ist anders als in Vieux Lyon: weniger Renaissance-Altstadt, mehr Arbeitergeschichte, Aussichtspunkte, Märkte und kreatives Viertelgefühl.

Croix-Rousse lohnt besonders für Reisende, die Lyon nicht nur klassisch touristisch erleben möchten. Man kann vom Hôtel de Ville hinaufgehen, durch die Hänge laufen, Street-Art entdecken und oben im Viertel Cafés, kleine Läden und Märkte besuchen.

Ein Reiseführer ist hier besonders nützlich, weil Croix-Rousse erklärungsbedürftig ist. Ohne Hintergrund sieht man steile Straßen und Wohnhäuser. Mit Hintergrund versteht man die Seidenindustrie, die Canuts, die sozialen Kämpfe und warum dieses Viertel für Lyons Identität so wichtig ist.

Musée des Confluences und modernes Lyon

Am südlichen Ende der Presqu’île liegt Confluence, das moderne Lyon am Zusammenfluss von Rhône und Saône. Das auffälligste Gebäude ist das Musée des Confluences. Das Museum beschreibt sich selbst als Ort, der Besucher einlädt, die Welt mit Neugier und Staunen zu betrachten.

Die offizielle Lyon-Tourismus-Seite weist darauf hin, dass der Zugang zum Musée des Confluences und seinen Ausstellungen in der Lyon City Card enthalten ist. Das Viertel selbst bietet moderne Architektur, Einkaufsbereiche, Uferwege und einen ganz anderen Eindruck als Vieux Lyon oder Croix-Rousse.

Confluence lohnt besonders, wenn man mehrere Tage in Lyon bleibt. Es zeigt, dass Lyon nicht nur historische Kulisse ist, sondern eine Stadt, die sich weiterentwickelt.

Parc de la Tête d’Or – grüne Pause in der Stadt

Der Parc de la Tête d’Or ist einer der schönsten Stadtparks Frankreichs. Er liegt im Norden Lyons nahe der Rhône und eignet sich ideal für eine Pause zwischen Stadtspaziergängen, Museen und Essen. Große Wiesen, See, Wege, botanische Bereiche und ruhige Ecken machen ihn besonders angenehm.

Wer mit Kindern reist oder Lyon im Sommer besucht, sollte den Park einplanen. Auch für Joggen, Picknick oder einen ruhigen Nachmittag ist er ideal. Lyon ist zwar städtisch, aber durch Flüsse, Parks und Uferwege angenehm offen.

Lyon als Gastronomiestadt – Bouchons, Märkte und Paul Bocuse

Lyon gilt als eine der großen Genussstädte Frankreichs. Besonders typisch sind die Bouchons, traditionelle Lyoner Restaurants mit herzhafter Küche, einfacher Atmosphäre und regionalen Spezialitäten. Das offizielle Label „Bouchons Lyonnais“ wurde von der Handels- und Industriekammer Lyon in Partnerschaft mit Lyon Tourismus und den Bouchons geschaffen, um authentische kulinarische Qualitätserlebnisse zu garantieren.

Typische Gerichte sind Quenelles, Andouillette, Salade Lyonnaise, Cervelle de Canut, Tablier de Sapeur, Poulet au vinaigre, Saucisson brioché und viele kräftige Fleisch- und Innereiengerichte. Wer traditionell essen möchte, sollte ein zertifiziertes Bouchon ausprobieren. Wer moderne Küche sucht, findet in Lyon aber ebenfalls viele kreative Restaurants, Bistros, Weinbars und Markthallen.

Les Halles de Lyon Paul Bocuse sind ein Klassiker für Feinkost, Käse, Wurst, Fisch, Süßes, Wein und regionale Produkte. Ein Reiseführer ist hier sehr hilfreich, weil die Lyoner Küche erklärungsbedürftig ist. Viele Gerichte wirken auf der Speisekarte ungewohnt. Mit Hintergrund bestellt man bewusster und erlebt Lyon kulinarisch deutlich besser.

Saône, Rhône und Flussspaziergänge

Lyon ist eine Stadt der zwei Flüsse. Die Saône wirkt ruhiger und historischer, besonders entlang von Vieux Lyon. Die Rhône ist breiter, offener und moderner, mit Promenaden, Radwegen und Uferleben. Wer Lyon zu Fuß erleben möchte, sollte beide Flüsse einplanen.

Sehr schön ist ein Spaziergang am Saône-Ufer mit Blick auf Fourvière und Vieux Lyon. An der Rhône bieten sich längere Spaziergänge, Joggingstrecken und Pausen am Wasser an. Die Flüsse helfen auch bei der Orientierung: Vieux Lyon westlich der Saône, Presqu’île zwischen den Flüssen, modernes Stadtleben östlich der Rhône und Confluence im Süden.

Fête des Lumières – Lichterfest im Dezember

Eines der bekanntesten Ereignisse in Lyon ist die Fête des Lumières. Für 2026 kündigt die offizielle Festival-Seite die nächste Ausgabe von Samstag, 5. Dezember, bis Dienstag, 8. Dezember 2026 an. Während dieser Tage verwandeln Lichtinstallationen, Projektionen und künstlerische Inszenierungen die Stadt in eine große Open-Air-Bühne.

Wer Lyon im Dezember besucht, sollte früh buchen. Hotels werden teurer, die Stadt ist voller, und die Routen sollten gut geplant werden. Ein Reiseführer hilft auch hier, weil man die normalen Sehenswürdigkeiten und das Festival sinnvoll verbinden kann.

Lyon City Card – lohnt sie sich?

Die Lyon City Card kann für Besucher sinnvoll sein, die Museen, öffentliche Verkehrsmittel, Führungen und Bootstouren nutzen möchten. Die offizielle Seite beschreibt sie als kontaktlose Karte mit Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Museen, geführten Touren und Flussfahrten; konkret werden unter anderem 26 Museen genannt.

Für einen sehr kurzen Aufenthalt, bei dem man hauptsächlich durch Altstadt und Presqu’île läuft, braucht man sie nicht unbedingt. Für zwei bis drei Tage mit Musée des Confluences, Lugdunum, Stadtführungen, öffentlichem Verkehr und Flussfahrt kann sie sich eher lohnen. Wie immer gilt: vorher grob planen und gegenrechnen.

Anreise und Fortbewegung

Lyon ist aus Deutschland gut erreichbar – per Zug, Auto oder Flugzeug. Der Bahnhof Lyon Part-Dieu ist ein wichtiger Verkehrsknoten. Der Flughafen Lyon-Saint-Exupéry liegt außerhalb der Stadt und ist mit dem Rhônexpress verbunden. Laut Rhônexpress dauert die Fahrt zwischen Flughafen und Lyon Part-Dieu 29 Minuten. Der Flughafen nennt ebenfalls eine Verbindung ins Stadtzentrum in weniger als 30 Minuten und einen regelmäßigen Takt während des Tages.

In der Stadt selbst braucht man kein Auto. Metro, Tram, Bus, Standseilbahn und Fußwege reichen für die meisten Besucher völlig aus. Gerade Vieux Lyon, Fourvière, Presqu’île, Croix-Rousse und Rhône-Ufer lassen sich sehr gut kombinieren. Wer mit dem Auto nach Lyon fährt, sollte Parkhäuser und Umweltregelungen vorher prüfen.

Einreise, Geld und Sicherheit

Frankreich gehört zur EU und zum Schengenraum. Deutsche Staatsangehörige können laut Auswärtigem Amt mit Reisepass, vorläufigem Reisepass, Personalausweis, gültigem vorläufigem Personalausweis oder Kinderreisepass einreisen; Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen nach den dort genannten Regeln seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.

Die Währung ist der Euro. Kartenzahlung ist weit verbreitet, trotzdem ist etwas Bargeld für Märkte, kleine Cafés, Bäckereien, Trinkgeld oder ältere Lokale praktisch.

In Lyon sollte man wie in anderen französischen Großstädten auf Wertsachen achten. Das Auswärtige Amt weist für Paris und große Städte auf Kleinkriminalität an touristisch stark frequentierten Orten, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Bahnhöfen hin; außerdem werden in der Region Auvergne-Rhône-Alpes auch Überfälle auf Fahrzeuge gemeldet.

Beste Reisezeit für Lyon

Die beste Reisezeit für Lyon ist Frühling und Herbst. April, Mai, Juni, September und Oktober sind ideal für Stadtspaziergänge, Essen, Museen, Flussufer und Ausflüge. Der Sommer kann warm werden, ist aber gut für lange Abende an Rhône und Saône. Im Winter ist Lyon wegen Gastronomie, Museen und der Fête des Lumières reizvoll, allerdings kühler und im Dezember sehr gefragt.

Für eine kulinarische Reise funktioniert Lyon fast ganzjährig. Wer viel draußen laufen möchte, sollte extreme Hitze im Hochsommer meiden. Wer Lichterfest erleben möchte, plant Dezember und bucht früh.

Wie viele Tage sollte man für Lyon einplanen?

Für Lyon sind zwei bis drei Tage ideal. Eine gute 3-Tage-Route:

Tag 1: Vieux Lyon, Kathedrale Saint-Jean, Traboules, Fourvière, antike Theater und Abendessen im Bouchon.

Tag 2: Presqu’île mit Bellecour, Jacobins, Terreaux, Hôtel de Ville, Opéra, Rhône-Ufer und Les Halles Paul Bocuse.

Tag 3: Croix-Rousse, Seidenwebergeschichte, Parc de la Tête d’Or oder Confluence mit Musée des Confluences.

Mit vier Tagen kann man zusätzlich eine Food-Tour, eine Flussfahrt, das Beaujolais oder einen Ausflug nach Pérouges einplanen.

Aktuelle Reiseführer für Lyon

Ein guter Lyon-Reiseführer sollte nicht nur Sehenswürdigkeiten aufzählen, sondern die Stadt verständlich machen. Besonders hilfreich sind:

  1. Vieux Lyon mit Renaissance-Höfen und Saint-Jean
  2. Traboules mit genauen Wegen und respektvollen Besuchstipps
  3. Fourvière mit Basilika, Aussicht und römischer Geschichte
  4. Presqu’île mit Bellecour, Terreaux, Oper und Einkaufsstraßen
  5. Croix-Rousse mit Seidenwebern und Canut-Geschichte
  6. Rhône- und Saône-Ufer für Spaziergänge und Orientierung
  7. Bouchons, Les Halles Paul Bocuse und Lyoner Spezialitäten
  8. Musée des Confluences und modernes Lyon
  9. Lyon City Card, Metro, Standseilbahn und Rhônexpress
  10. Routenvorschläge für 1, 2, 3 und 4 Tage

Gerade Lyon ist eine Stadt, bei der ein Reiseführer in der Hand die Reise spürbar besser macht. Die Stadt ist nicht schwer zu bereisen, aber sie ist voller versteckter Details. Viele der schönsten Eindrücke liegen nicht offen auf großen Plätzen, sondern hinter Türen, in Höfen, auf Treppen, in Durchgängen, an Flussufern und in Stadtvierteln mit eigener Geschichte.

Mit einem Reiseführer kannst du unterwegs markieren, blättern, vergleichen und spontan umplanen. Du bist nicht nur auf Handyempfang und Bewertungen angewiesen, sondern hast eine klare Struktur in der Tasche. Das macht die Reise ruhiger, bewusster und oft auch schöner.

Fazit zum Lyon-Reiseführer

Lyon ist eine Stadt für Genießer, Entdecker und Kulturreisende. Vieux Lyon zeigt Renaissance und Altstadtflair. Fourvière bietet Geschichte und Aussicht. Die Traboules machen Lyon einzigartig. Die Presqu’île bringt Eleganz und Stadtleben. Croix-Rousse erzählt von Seidenwebern und sozialer Geschichte. Confluence zeigt das moderne Lyon. Und die Bouchons machen die Stadt zu einem der großen kulinarischen Ziele Frankreichs.

Wer Lyon nur als Zwischenstopp zwischen Paris und Südfrankreich sieht, unterschätzt die Stadt. Wer mit zwei bis drei Tagen, Neugier und einem guten Reiseführer in der Hand unterwegs ist, entdeckt eine der schönsten und vielseitigsten Städte Frankreichs.

Top Bestseller Nr. 1
Top Bestseller Nr. 2
Top Bestseller Nr. 3
Top Bestseller Nr. 4
Top Bestseller Nr. 6
Top Bestseller Nr. 7
LYON REISEFÜHRER 2025*
  • Cook, Smith (Author)
Top Bestseller Nr. 8
Lyon En quelques jours 9ed*
  • Hainaut, Julie (Author)
Top Bestseller Nr. 9
Top Bestseller Nr. 10

* Letzte Aktualisierung am 2026-07-10 at 18:29 / Affiliate Links / Bilder und Artikeltexte von der Amazon Product Advertising API. Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein. Maßgeblich für den Verkauf ist der tatsächliche Preis des Produkts, der zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Website des Verkäufers stand. Eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise ist technisch nicht möglich. Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Amazon Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Trending